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Saison startet mit Publikumshit aus Frankreich

Open-Air-Kino Saison startet mit Publikumshit aus Frankreich

Zum 21. Mal veranstaltet Filmkunstbetreiber Hubert Hetsch das „Marburger Sommernachts-Open-Air-Kino“ im Schlosspark. Bis 1. September stehen 49 Vorstellungen auf dem Programm.

Marburg. Das riesige Luftkissen, das die Leinwand trägt, ist in den vergangenen Tagen repariert worden. Die Air-Wall, eine 40000 Euro teure und 1,7 Tonnen schwere Spezialanfertgung für das Marburger Open-Air-Kino, muss einiges aushalten. Sturm, Gewitter und vor allem der Wind machen ihr zu schaffen.

Fünf Tage dauert der Aufbau in der Freilichtbühne: „Jede Menge Knochenarbeit“, sagt Hetsch. Wäre er nicht ein so großer Filmfan, er würde sich die Arbeit vermutlich gar nicht antun. „Aber wenn dann alles läuft, die Freilichtbühne gut besucht und die Stimmung gut ist, dann macht es richtig Spaß.“

Wie kaum ein zweiter in Marburg ist Hubert Hetsch abhängig vom Wetter: Ist es gut, kommen die Besucher in Scharen, ist es schlecht, dann bleiben sie aus. Etwa 10000 Besucher braucht er pro Saison, damit er nicht drauflegt. Und ohne das Entgegenkommen des Kulturamtes, das ein großes Interesse daran hat, dass die Freilichtbühne im Sommer regelmäßig bespielt wird, würde selbst das nichts nützen. Aber wenn alles stimmt, dann ist das Marburger Open-Air-Kino eines der schönsten in Deutschland und eine tolle Attraktion.

Zum Start spielt Hetsch am Samstag ab 21.30 Uhr den französischen Publikumshit „Ziemlich beste Freunde“. Als Bonbon gibt es für jeden Besucher eine Freikarte für eine beliebige Veranstaltung des Open-Air-Kinos. Und die Wahl ist groß: Von Filmkunst über Klassiker und Open-Air-Kultfilme bis hin zu attraktiven Mainstream-Produktionen reicht das Angebot: „Avatar“, „Black Swan“, „Django Unchained“ oder der neue James-Bond-Film „Skyfall“ sind in der Freilichtbühne zu sehen.

Gespielt wird dort übrigens immer, nur bei Gewitter und Sturm werden die Vorstellungen abgebrochen.

Open-Air-Kino-Fans wissen, dass die Kleidung enorm wichtig ist: Zum Start sollte man sich auf jeden Fall etwas Wärmeres anziehen, als Regenschutz empfehlen sich Regencapés.

Da Parkplätze an der Schlosspark-Bühne rar sind, sollte man sich zu Fuß auf den Weg hinauf zum Schloss machen. „Open-Air-Kino ist gesund, es gibt viel frische Luft und man bewegt sich“, sagt Hetsch. Für den kleinen Hunger ist natürlich auch gesorgt: Es gibt Bratwürstchen, Popcorn, Getränke und Eis.

Das komplette Programm finden Sie im Internet unter www.MarburgerFilmkunst.de

von Uwe Badouin

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