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Rockabilly-Band träumt vom Durchbruch

„Rhythm Torpedoes“ spielten im Knubbel Rockabilly-Band träumt vom Durchbruch

Die Marburger „Rhythm Torpedoes“ wollen durchstarten. Bei ihrem ersten Konzert im Knubbel stellten sie ihr Debüt-Album „Hop in the Rod“ vor.

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Leadgitarrist Marc Brix (von links), Sänger Arne Runzheimer, Schlagzeuger Christoph Hochberger, Bassist Tim Heuser und Gitarrist Jörg Hoffmann sind die „Rhythm Torpedoes“.

Quelle: Georg Gruenewald

Marburg. Im Moment sieht es gut aus für die Jungs um Sänger Arne Runzheimer, der die Band 2011 gründete, nachdem erste musikalische Schritte zur Eröffnung seines 50er-Jahre Ladens „Salt and Pepper“ positiv beim Publikum ankamen.

„Am Anfang haben wir eigentlich nur Coversongs gespielt, vor allem Jonny Cash. Aber als wir merkten wie gut das ankam und wie schnell unsere Promo-CDs weggingen, war natürlich der Wunsch nach mehr da. Dementsprechend waren wir natürlich total begeistert, als die Band im Januar dieses Jahres bei Boom-Chika-Boom, einem Rockabilly-Label aus Hamburg, unter Vertrag genommen wurde“, sagt Runzheimer.

Im April wurde das erste eigene Album aufgenommen, seitdem geht es steil bergauf. „Die Leute nennen es Torpedo-Billy und waren bisher immer begeistert“, freut sich Runzheimer.
Tatsächlich legten die Torpedoes an Donnerstagabend im Knubbel von Beginn an ordentlich los. Laut, kraftvoll und mit ordentlich Tempo heizten sie den rund 170 Fans mit typischem Rockabilly-Sound ordentlich ein.

Turneen durch Europa geplant

Die Songs drehen sich um gängige Themen der Szene, so ist etwa „Hell again“ eine Ode an die Arbeiter der 20er- und 40er-Jahre, die in den aufstrebenden USA unter härtesten Bedingungen ganze Städte aufbauten.

„Wir spielen mittlerweile regelmäßig auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen, darunter sind typische Sachen wie Eröffnungen von Harley- oder Hot-Rod-Geschäften aber auch Stadtfeste und natürlich ­klassische Konzerte. Das Größte war bis jetzt das Rockabilly-Festival in Hamburg vor zwei Wochen zusammen mit ­Szenegrößen wie den Delta-Bombers aus den USA“, erklärt Drummer Christoph Hochberger. In diesem Sinne soll es weitergehen. Europatourneen sind geplant und natürlich träumt jeder Musiker dieser Stilrichtung davon, auch im Rockabilly-Heimatland USA Fuß zu fassen.

Zunächst sind die Fans vor Ort aber froh, ihre Torpedoes bei sich zu haben, wie etwa Lisa Treblow, die mit Freunden zur CD-Release-Party gekommen war. „Ich hab‘ die schon zweimal gesehen, damals noch als Vorband, obwohl sie da schon die klar besseren waren“, meint die Siegenerin.

Wer nun Lust bekommen hat, im Sinne von Elvis und Cash die Hüften kreisen zu lassen, hat dazu am 20. August in Cölbe Gelegenheit, wo die Torpedoes im Rahmen des Straßenfests am Nachmittag auftreten werden.

von Marcus Hergenhan

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