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Rock und Pop beleben Partnerschaften

MaNo-Festival vom 7. bis 9. März Rock und Pop beleben Partnerschaften

Drei Tage, 14 Clubs, 76 Bands – das sind die eindrucksvollen Zahlen für das 18. Marburg-Northampton-Festival, das am 7. März mit einem großen Konzert in der Waggonhalle eröffnet wird.

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Quelle: Archivfoto

Marburg. Eigentlich sollte das Festival etwas kleiner werden, sagt Jan Thiede vom Organisationsteam. Aber dann ist es noch größer geworden, als die bisherigen Festivals. Drei Tage lang gibt es Musik fast rund um die Uhr: Zu hunderten werden Marburger Rock- und Popfans vom 7. bis 9. März durch 14 Marburger Clubs ziehen. Zwischen Bremsspur und Molly Malone‘s am Wehrdaer Weg über den Nachtsalon in Bahnhofstraße, Jugendhaus Compass in der Deutschhausstraße, das Sudhaus in der Oberstadt bis zum Quodlibet im Südviertel präsentieren sich 67 Bands aus dem Raum Marburg und neun Bands aus den Partnerstädten Northampton, Poitiers, Maribor und pünktlich zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft erstmals auch eine Band aus der Wartburgstadt Eisenach. Organisiert wurde das Festival jahrelang vom Marburger MusikerInnenverein und seit zwei Jahren vom rund 15-köpfigen MaNo-Team, das damit die Marburger Partnerschaften intensiv belebt. Nicht vertreten sind die Städte Sibiu in Rumänien und Sfax im krisengeschüttelten Tunesien. Für Bands aus diesen Städten ist die Anreise zu weit und vermutlich auch schlicht zu teuer.

Ursprünglich war das Festival einmal von Musikern aus Marburg und Northampton ins Leben gerufen worden – in beiden Städten gibt es eine rege Rock- und Pop-Szene, und die englische Musik ist für Deutsche nicht zuletzt dank Gruppen wie den Beatles und Rolling Stones etwas ganz Besonderes. Diese Verbindung drückt sich bis heute im Namen des Festivals aus: MaNo verbindet die Anfangsbuchstaben beider Städte.

Längst aber ist das Festival über MaNo hinausgewachsen: In diesem Jahr kommen vier Bands aus Poitiers, drei Bands aus Northampton und je eine aus Maribor und Eisenach.

Das Musikspektrum ist ebensio vielfältig wie die Zahl der Bands: Punk, Alternative Rock, Elektro/Trip-Hop, Pop, Grunge, Blues, Folk, deutsche Pop-Rock, Heavy Metal, Hard-Rock, Soul, Gypsy und Singer/Songwriter – die Liste ließe sich ohne weiteres fortsetzen.

Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 7. März, um 19 Uhr von sechs Gastbands in der Waggonhalle. Das Molly Malone‘s, lange Zeit der traditionelle Auftakt-Club, ist dafür jetzt zu klein geworden. Nur drei Euro Eintritt kostet übrigens das große Auftaktkonzert.

Am Freitag und Samstag, 9. und 9. März, geht es Schlag auf Schlag weiter in 14 Marburger Clubs: 67 Bands allein aus dem Marburger Raum sorgen dort an beiden Abenden für Stimmung. Und in jedem Club tritt an beiden Abenden auch einer der Gastbands auf. Wie in den Vorjahren gibt es Tagespässe für 5 Euro, mit denen man Zugang zu jedem beteiligten Club bekommt.

Das MaNo-Festival hat viele Besonderheiten: Es wird von Musikern für Musiker organisiert, und das völlig ehrenamtlich. Alle Gastbands werden privat untergebracht und bekommen zusätzlich einen persönlichen Begleiter, der ihnen Marburg zeigt.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.mano-festival.de

von Uwe Badouin

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