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Raus aus dem Keller, rauf auf die Bühne

Emergenza-Festival im KFZ Raus aus dem Keller, rauf auf die Bühne

Gedränge auf und vor der Bühne: Am Freitag und Samstag fanden im KFZ Vorrundenkonzerte für das weltgrößte Nachwuchsband-Festival statt. Drei Marburger Bands haben es in die zweite Runde geschafft.

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Abstimmung beim Emergenza-Festival: Wer eine Band und ihre Show mag, der hebt einfach die Hand, wie diese Besucher am Freitagabend im KFZ.Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Der Marburger Kulturladen KFZ bietet in Mittelhessen die mit Abstand besten Voraussetzungen für junge Bands: die Bühne ist anständig, die Technik vorhanden, die Betreuung professionell. Nicht zuletzt deshalb deshalb finden dort seit einigen Jahren die Vorrundenkonzerte des Emergenza-Festivals statt, des nach eigenen Angaben größten Wettbewerbs für Nachwuchsbands.

Am Freitagabend spielten sieben Bands im KFZ vor gut 250 Fans, am Samstag waren es nach Auskunft der Emergenza-Mitarbeiterin Sabrina Lüfter im ausverkauften Kulturladen acht Bands vor 300 Fans.

Jede Band hat maximal 30 Minuten Zeit, das Publikum von sich zu überzeugen. Schließlich entscheiden die Zuhörer per Handzeichen über das Weiterkommen entscheidet. Manche Bands sind so jung im Geschäft, dass ihr Repertoire dafür nicht immer reicht. Doch das tut dem Spaß keinen Abbruch. Jede Band hat ihre eigenen Fans dabei, die sie bisweilen frenetisch unterstützen.

Am Freitagabend setzte sich die Marburger Band „Koma 13“ oder in anderer Schreibweise „KomA Thirteen“ mit ihrem Hard-Rock klar durch: Yuri Lis (Leadgitarre), Siggi Jung (Schlagzeug), Emanuele Fe‘ d‘ Ostiani (Gesang & Gitarre), Tobias Wenz (Gesang) und Stephan Gaul (Bass) kamen auf 87 Stimmen und lagen damit klar vor der zweitplatzierten Band „My George is Rising“ aus Biebertal (69 Stimmen). „Danke an alle Fans für den Support! Dank euch haben wir den 1. Platz gemacht“, freut sich „Koma 13“ auf ihrer Facebook-Seite.

In die zweite Runde haben es am Freitagabend auch „Skabrot“ aus Hünfeld (Rang 3) mit Ska und „Wer wir sind“ aus Hüttenberg mit Poprock geschafft.

Am Samstagabend war es noch voller im KFZ: 300 Fans drängten sich im Saal. Sie erlebten eine hauchdünne Entscheidung: Am Ende hatte „Eternity For Minutes“ aus Buseck mit 87 Stimmen die Nase vorn. Den Elektro-Pop-Rockern „All Nerd‘s Disease“ aus Marburg fehlten nur zwei Stimmen für den ersten Platz. Sie haben es dennoch gemeinsam mit der Marburger-Rockband „Fainted“ (55 Stimmen), „Enough To Remain“ aus Hofgeismar (47 Stimmen) und „My Famous Last Words“ aus Gießen (46 Stimmen) in die Konzerte der zweiten Runde geschafft, die in der Frankfurter Batschkapp stattfinden.

von Uwe Badouin

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