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Prosa zum Träumen, Jazz zum Genießen

„TonSatz“ gastierte im Café Vetter Prosa zum Träumen, Jazz zum Genießen

Vier Frauen, Eva Batt und Christiane Schwarze vom Duo „TonSatz“ aus Homberg sowie die Starbassistin Lindy Huppertsberg und die brasilianische Perkussionistin Angela Frontera, verwandelten das altehrwürdige Café Vetter ins „Café Zeitvergessen“. Sie präsentierten auf Einladung der Neuen literarischen Gesellschaft einen Prosa zum Träumen und Jazz zum Genießen.

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Die Pianistin Eva Batt (links) ist „Ton“, Christiane Schwarze ist Satz. Gemeinsam luden sie ins „Café Zeitvergessen“.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. „Gestatten? Mein Name ist Ton und das ist Satz“, stellt sich Eva Batt vor und zeigt danach auf ihre kongeniale Partnerin Christiane Schwarze. „Ton“ und „Satz“ sind seit fünfzehn Jahren ein Duo. Die Pianistin Batt schreibt die Musik für Schwarzes Geschichten.

Das Buch „Imaginäre Begegnungen . . .  und ein Märchen“, aus dem Christiane Schwarze las, ist eine Zusammenstellung verschiedener Kurzgeschichten. Alles dreht sich um menschliche und manchmal auch tierische Begegnungen im „Café Zeitvergessen“, in dem laut Schwarze „die Zeit stehenbleibt und alles genau zum richtigen Moment geschieht“ – Gespräche, klirrende Kaffeetassen, Kiffen.

„Surreale Impressionen“ verspricht die Lektüre: Schwarze lässt manchmal auf charmante, manchmal auf witzige und dann wieder auf völlig abstruse Art, Realität und Fantasie verschwimmen. Aber egal wie, es ist immer träumerisch und sinnlich. Einige Besucher geben sich Schwarzes Stimme uneingeschränkt hin, haben während der Leseproben durchgängig die Augen geschlossen und lassen das Erzählte auf sich wirken.

Auch die Musikstücke können sich hören lassen. Das liegt insbesondere an den beiden renommierten Musikerinnen Lindy Huppertsberg und Angela Frontera, die sich Batt und Schwarze als Verstärkung geholt haben. Insbesondere Huppertsbergs jazziger Bass besticht. Kein Wunder – sie ist immerhin Ehrenbürgerin der Jazzmetropole New Orleans und Mitglied der Barrelhouse Jazzband.

von Benjamin Kaiser

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