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Packender Actionfilm mit Liam Neeson

Kino: „Run All Night“ Packender Actionfilm mit Liam Neeson

Nur wenige Monate nach dem Ende der „Taken“-Trilogie lässt es Liam Neeson wieder krachen. In „Run All Night“ spielt er einen Gangster auf der Flucht vor der Mafia.

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Auf der Flucht: Killer Jimmy Conlon (Liam Neeson) muss einen Sohn Mike (Joel Kinnaman, rechts) vor einem Mafia-Boss schützen.

Quelle: Myles Aronowitz/Warner Bros.

Marburg. Mit 62 Jahren zählt Liam Neeson zu Hollywoods besten Action-Stars. In dem neuen Thriller „Run All Night“ ist er tatsächlich eine ganze Nacht lang auf den Beinen. Er verfolgt nicht nur korrupte Polizisten und beschützt seinen Sohn, gleichzeitig rennt er auch noch vor einem Profikiller und der Mafia davon.

Neeson dreht in der Rolle des alternden Gangsters Jimmy Conlon voll auf. Seinen knallharten Überlebenskampf in den mörderischen Straßen von New York nimmt man dem irischstämmigen US-Schauspieler sofort ab. Zudem verleiht Neeson seiner Killerfigur auch noch Tiefgang.

„Run All Night“ hätte ein platter Action-Krimi werden können. Doch der Film des katalanischen Regisseurs Jaume Collet-Serra hat mehr zu bieten. Der Spanier setzt Neeson mit Ed Harris in der Rolle des Mafiabosses Shawn Maguire einen starken Gegenspieler an die Seite. Es ist ein Showdown, in dem es um Ehre, Freundschaft und eine Vater-Sohn-Beziehung geht.

Im Kreuzfeuer der Mafia

Die beiden ergrauten Gangster verbindet eine alte Freundschaft. Sie haben sich ewige Treue geschworen. Viel mehr ist Conlon kaum geblieben. Der unter dem Spitznamen Totengräber bekannte Profi-Killer war einst Maguires loyaler Gehilfe. Doch nun ist er im Ruhestand, versoffen und vereinsamt, von seinem einzigen Sohn Mike lange entfremdet. Der junge Familienvater hat sich von dem Killermilieu abgewandt, er verdient sein Geld als Chauffeur.

Doch Mike gerät unfreiwillig ins Kreuzfeuer der Mafia. Um das Leben seines Sohnes zu retten, gibt Conlon auf den Sohn seines Freundes Maguire einen tödlichen Schuss ab. Die Freundschaft der Männer findet ein jähes Ende. Eine mörderische Jagd beginnt.

Dabei mischen in Nebenrollen Nick Nolte als Jimmy Conlons Bruder und Vincent D‘Onofrio als hartnäckiger Detektiv mit, der dem Auftrags-Killer seit Jahren nachstellt. Die packenden Action-Szenen, etwa eine rasante Verfolgungsjagd durch New York und die Durchsuchung eines riesigen Mietshauses, fängt der Berliner Kameramann Martin Ruhe („The American“) ein.

Neeson, der sich vor 20 Jahren mit seiner Charakterrolle in dem Kriegsdrama „Schindlers Liste“ eine Oscar-Nominierung holte, spielte erstmals 2009 in „96 Hours“ einen Vater auf einem Rachefeldzug, der seine entführte Tochter retten muss.

Vor wenigen Monaten schlug er als Ex-Agent Bryan Mills im Finale der „Taken“-Trilogie noch einmal zu. Collet-Serra stellte ihn im vorigen Jahr in dem Flugzeugthriller „Non-Stop“ als Air-Marshall einer entführten Maschine vor die Kamera. In seinen Actionrollen schwingt stets die Traurigkeit eines gebrochenen Helden mit. Gerade das macht ihn so stark.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Barbara Munker

 

„Run All Night“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat:
sehenswert
mit der Note 2,91 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Super-spannender Film. Besser als jeder ,Tatort‘.“
 Gabi Betsch aus Marburg

„Sehr actionreicher Film. Absolut zu empfehlen.“
  Viktor Eckhardt (19) aus Marburg

„Vorhersehbare Story, der typische Liam-Neeson-Film.“
Max Haubold (19) aus Marburg

„Gute Darsteller, gut gefilmt, durchschnittlicher Plot.“
 Marco Schwarz (37) aus Marburg

„Packend, spannend bis zum Ende.“
  Stefanie Keil aus Marburg

„Spannend, düster.“
 Steffen Schwarz (34) aus Marburg

„Coole Action.“
Daniela Steffen aus Bracht

„Mäßig.“
 Therese Terhart (61) aus Ebsdorfergrund

„Liam Neeson spielt souverän seine Rolle, jedoch nicht seine beste Schauspielleistung.“
 Sonja Schmidt (50) aus Reddehausen

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Marco Schmidt aus Cölbe, Stefanie Keil aus Marburg, Paul Schwartz aus Marburg, Jonas Diesch aus Cölbe und Viktor Eckhardt aus Marburg. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Still Alice (3,74)
2. American Sniper (3,73)
3. Tribute von Panem – Mockingjay (3,49)
4. Love, Rosie – Für immer vielleicht (3,43)
5. Fifty Shades of Grey (3,33)
6. National Gallery (3,31)
30. Run All Night (2,91)

 
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