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Otterbeck in künstlerischen Beirat gewählt

Kunstverein Otterbeck in künstlerischen Beirat gewählt

Der künstlerische Beirat des Marburger Kunstvereins hat ein neues Mitglied. Dr. Christoph Otterbeck ersetzt nach einer Kampfabstimmung die Professorin Sigrid Hofer.

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Dr. Christoph Otterbeck wurde zum neuen Mitglied des künstlerischen Beirats des Kunstvereins gewählt. Archivfoto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der Leiter des Museums für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität wurde bei der Jahreshauptversammlung aus dem Plenum heraus vorgeschlagen, nachdem der Vorstand bereits zuvor unterrichtet war. Da alle drei bisher vertretenen „Kunstfreunde“ des Beirats erneut antraten, kam es zu einer Abstimmung, bei der drei der vier Kandidaten gewählt werden konnten. Von den 30 anwesenden Stimmberechtigten gaben 26 gültige Stimmzettel ab - alle 26 sprachen sich für Otterbeck aus. Außerdem wurden Dr. Frieder Schwarzinger und Dr. Harald Kimpel im Amt bestätigt. Die zwei im Beirat vertretenen Künstler, Barbara Isabella Bauer-Heusler und Gudrun Niessner-Wild, wurden ebenso ohne Gegenkandidaten wiedergewählt, wie der vierköpfige Vorstand aus dem Vorsitzenden Dr. Gerhard Pätzold, Stellvertreter Dr. Michael Herrmann, Schriftführerin Dr. Sigrid Popp und Kassiererin Ute Leckebusch.

Im Jahr 2013 verzeichnete der Kunstverein einen leichten Mitgliederanstieg. Nach Auskunft Pätzolds kamen im Jahr 2014 bereits weitere 14 Mitglieder hinzu. Erneut rund 12000 Besucher waren vergangenes Jahr in den Ausstellungsräumen zu verzeichnen. Sieben Ausstellungen waren im Laufe des Jahres zu sehen, zahlreiche Bewerbungen habe es darüber hinaus gegeben, berichtete Pätzold. Dies sei ein klares Zeichen, dass Marburg für die zeitgenösssiche Kunst „als attraktiver Ausstellungsort bundesweit anerkannt“ sei.

Auch finanziell konnte der Verein aufgrund von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und der Unterstützung der Stadt eine schwarze Null präsentieren. Die Reiseangebote des Kunstvereins seien „ein Renner“ und oftmals gebe es mehr Anmeldungen als Plätze, sodass das Losverfahren entscheiden müsse.

Diskutiert wurde unter den Mitgliedern die Errichtung von Bänken vor den Kunstwerken. Früher habe man diese Überlegungen abgetan, da es sich bei dem Verein nicht um ein Museum handele, erläuterte Pätzold. Angesichts des steigenden Durchschnittsalters in der Bevölkerung sei dies nun allerdings eine Überlegung wert und werde den Vorstand weiterhin beschäftigen.

von Peter Gassner

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