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„Optische Gebilde aus üppigen Farben“

Walter Karberg stellt aus „Optische Gebilde aus üppigen Farben“

Die Lorraine Ogilvie Gallery in der Ketzerbach zeigt noch bis August Gemälde des Berliner Künstlers Walter Karberg.

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Der Berliner Künstler Walter Karberg stellt seine Gemälde in der Lorraine Ogilvie Gallery aus.

Quelle: Michael Hahn

Marburg. Karberg, geboren 1935 in Lübeck, durchlief die Ausbildung eines Zeichners und Retuscheurs. Nach Stationen als Sozialarbeiter und Werklehrer in Köln, als Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule für Kunsterziehung in Bonn und dem Studium der Psychologie, Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Bonn, verbrachte er viel Zeit als Lehrbeauftragter in Afrika, was seiner Malerei wichtige Impulse lieferte.

Zu seinem energetischen Malstil habe Karberg erst spät gefunden, betonte der Autor Jörg Sader bei der Vernissage am Freitagabend. Seine künstlerische Entwicklung vom „Strich zur Strich-Malerei“ erkläre sich durch den Hintergrund reicher Lebenserfahrungen zwischen Kunst, Politik, Philosophie und Welterleben.

Die Gemälde Karbergs – „optische Gebilde aus Pinselstrichen und üppigen Farben“ – seien „pure Energie, Augenblicksbewegung, festgehaltene Dynamik“. Die bewusst titellosen Bilder des Künstlers entstünden teils durch die Wucht eines bis zu acht Kilogramm schweren Pinsels in einer einzigen Bewegung, aber auch mit „übergroßer Gelassenheit, Offenheit und Ruhe, mit ‚leerem‘ Kopf“, wie Karberg selbst erläutert. Seine Kunst sei „ungewohnt handlich, beinahe wie eine Tür mit Farbklecks“.

von Michael Hahn

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