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Öffentliche Probe von „Peer Gynt“

Schlossfestspiele Marburg Öffentliche Probe von „Peer Gynt“

Die Oper „Peer Gynt“ von Edvard Grieg steht im Zentrum der diesjährigen Schlossfestspiele Marburg, die vom 17. bis 26. Juli im Marburger Landgrafenschloss stattfinden. Am Mittwoch, 8. Juli, findet um 20 Uhr im Bürgerhaus Amönau, Harkauer Weg 6, eine öffentliche Probe statt.

Amönau. Seit der Gründung der Schlossfestspiele im Jahr 2012 proben die internationalen Ensembles der Marburger Schlossfestspiele in Amönau. Die öffentliche Probe ist auch ein Dank an das Dorf Amönau, das das Bürgerhaus kostenlos zur Verfügung stellen. Regisseurin Enke Eisenberg und der musikalische Leiter André Hammerschmied geben einen Einblick in ihr „Peer Gynt“-Konzept. Das Ensemble zeigt Ausschnitte aus der Produktion.

Edvard Griegs „Morgenstimmung“ ist nur eines der bekannteren Stücke aus der romantischen Schauspielmusik, die der berühmte norwegische Komponist zu dem Schauspiel von Henrik Ibsen komponiert hat. Ibsens „Peer Gynt“ gilt als der „Faust des Nordens“ und spiegelt die Suche nach der eigenen Seele und Existenz, handelt von Egoismus und Selbstbetrug. Im Zentrum steht ein erwachsener Muttersohn, der sich trotz seines Alters in eine Fantasiewelt flüchtet. Peer bleibt in seiner Welt, in der er jede Frau haben kann, aber nie über die Konsequenzen seiner Taten nachdenkt.

Für die Schlossfestspiele entsteht eine eigens für den Fürstensaal konzipierte Fassung für Schauspiel, klassischen Gesang, Tanz sowie Saxophon, E-Gitarre, Violoncello und Klavier.

„Peer Gynt“ hat am 17. Juli um 20 Uhr im Fürstensaal Premiere. Bis zum 25. Juli stehen fünf Aufführungen auf dem Programm.

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