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Stadtallendorferin startet durch

OP-Vorpremiere „High Society“ Stadtallendorferin startet durch

Vor zwei Jahren schickte Anika Decker „Traumfrauen“ in Liebeswirren. Jetzt entführt die in Stadtallendorf aufgewachsene Filmregisseurin ihr Publikum in die „High Society“.

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Marc Benjamin (von links), Katja Riemann und Emilia Schüle in einer Szene des Films „High Society – Gegensätze ziehen sich an“. Rechts: Regisseurin Anika Decker.

Quelle: Edith Held, Andre Mischke / Warner Bros.

Marburg. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ nannte­ Anika Decker einmal die 12-Millionen-Frau“. Sie schrieb die Drehbücher für drei der erfolgreichsten deutschen Kinohits: für Til Schweigers „Kein­ohrhasen“ (2007) und „Zweiohrküken“ (2009) sowie Detlef Bucks „Rubbeldiekatz“ (2010).

Da war es für die in Stadtallendorf aufgewachsene Drehbuchautorin nur ein logischer Schritt hinter die Kamera: 2015 kam ihr Regiedebüt „Traumfrauen“ in die deutschen Kinos – mit einer­ Starbesetzung: Iris Berben, ­
Karoline Herfurth, Hannah Herzsprung, Palina Rojinsky, Elyas M‘Barek, Michael „Bully“ Herbig und Christian Tramitz. Der Film lief sehr erfolgreich in den deutschen Kinos.

Am Donnerstag startet bundesweit ihr zweiter Film: Auch „High Society – Gegensätze ziehen sich an“ ist eine Komödie und wieder hat sie Topstars wie Iris Berben und Katja Riemann sowie Jungstars wie Emilia Schüle und Jannis Niewöhner vor die Kamera geholt.

Geboren in Marburg, Abi auf der Amöneburg

Die Geschichte setzt auf ­soziale Gegensätze: Anabel von Schlacht (Emilia Schüle) ist die wohlstandsverwahrloste Tochter einer Industriellenfamilie.­ Kleider und Partys machen ihr Leben aus. Als sich herausstellt, dass sie als Baby in der Klinik vertauscht wurde, macht sich die 25-Jährige auf den Weg zu ihrer wahren Mutter – einer buddhistisch angehauchten, auf konsumkritischen Krawall gebürsteten Proletin im Plattenbau – gespielt wird sie von Katja Riemann, der Schuldirektorin aus „Fack ju Göhte“.

Vor der Haustür trifft Anabel schon mal den attraktiven Polizisten Yann (Jannis Niewöhner), der bei ihrer Entwicklung zu einer eigenen Identität noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Anika Decker wurde 1975 in Marburg geboren. Sie hat ihr Abitur an der Stiftsschule St. ­Johann in Amöneburg gemacht. Ein Studium der Literaturwissenschaft in München brach sie ab und wechselte in die Film- und TV-Branche. Sie arbeitete­ unter anderem für die Show „Big Brother“, bevor ihr 2007 mit dem Drehbuch für „Kein­ohrhasen“ der Durchbruch ­gelang.

  • Mit dem Gutschein aus der Printausgabe erhalten Sie zur OP-Vorpremiere im Cineplex am Mittwoch, 13. September, 20 Uhr, je 2 Euro Ermäßigung (gültig für zwei Personen). Beim OP-Filmtest können Sie zudem Kinokarten gewinnen. Teilnahmekarten gibt es im Cineplex.

von Uwe Badouin
 und unserer Agentur

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