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Diesmal stellen wir Ihnen den Roman „Als Clara Dorn ein bisschen heilig wurde“ von Susanna Mewe kurz vor.

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Quelle: dtv

Susanna Mewe erzählt in ihrem Roman „Als Clara Dorn ein bisschen heilig wurde“ mit äußerst viel Witz von einer 69-Jährigen, die nach dem Tod ihrer Freundin feststellt, dass sie vielleicht doch ein wenig in sich kehren sollte. Was, wenn niemand zu ihrer Beerdigung käme?, fragt sie sich entsetzt. Der Gedanke ist gar nicht so abwegig, denn Clara hat bislang resolut ihre eigenen Ziele verfolgt. Nun also macht sich die Teufelin auf den Weg zur Heiligsprechung – doch der ist mit Steinen gepflastert.

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Clara schluckte und schaltete lauter. Traf das nicht ebenso auf sie zu? Hatte nicht auch ihr jeder Mann, den sie je geliebt hatte, das Herz gebrochen? Wenn man mal von ihren Exmännern absah. Überhaupt entdeckte sie, je länger sie zusah, immer mehr Parallelen zwischen sich und der Prinzessin von Wales: das schwierige Verhältnis zur Übermutterfigur. Kampf gegen ein veraltetes Rollenbild. Selbstverwirklichung. Affären. Tolle Kleider. Wenn man mal die herrschaftlichen Kulissen abzog, das Blaublütige, den millionenschweren Liebhaber und die sonstigen Lebensumstände, war die Ähnlichkeit zwischen ihr und Diana frappierend.

  • Susanna Mewe: „Als Clara Dorn ein bisschen heilig wurde“, dtv, 286 Seiten, 14,90 Euro.

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