Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
OP-Leser lieben „Fack ju Göhte“

Film des Jahres OP-Leser lieben „Fack ju Göhte“

Die OP-Leser wählten die schrille deutsche Komödie „Fack ju Göhte“ zu ihrem „Film des Jahres“. Der Filmspaß von Bora Dagtekin war der erfolgreichste Film der Saison 2013/14.

Voriger Artikel
Poesie aus der Wunderkammer der Kunst
Nächster Artikel
Ein Duo auf der „Road to Hell“

Elyas M‘Barek und Karoline Herfurth wurden durch ihre Rollen in „Fack Ju Göhte“ zu deutschen Top-Stars. M‘Barek spielt den ­Aushilfslehrer Zeki, Herfurth die Lehrerin Lisl. Leonardo DiCaprio begeistert in „The Wolf of Wall Street“ in der Rolle des skrupel­losen Börsenmaklers Jordan Belfort (links). Und Christian Clavier (rechts) blickt in „Monsieur Claude und seine Töchter“ wunderbar grimmig in die Kamera.
Fotos: Constantin Film / Universal Film/ Neue Visionen

Quelle: Universal

Marburg. Rund 300 OP-Leserinnen und -Leser haben sich an der Wahl zum „Film des Jahres“ beteiligt. Sie konnten bis zu drei Filme aus allen 52 Vorpremieren nominieren, die die OP gemeinsam mit den Marburger Filmbetrieben präsentiert hatte. Am Ende der Auszählung war das Ergebnis eindeutig: „Fack ju Göhte“, der schon bei der OP-Vorpremiere am 6. November die Zuschauer so sehr begeisterte, dass er die zweithöchste Wertung erhielt, entpuppte sich als der deutsche Filmhit der Kinosaison. Allein in Marburg lockte er mehr als 32000 Besucher in die Kinos, bundesweit waren es mehr als 7 Millionen. Sensationell.

Das sind Zahlen, die vorher in Deutschland nur Otto Waalkes, Michael „Bully“ Herbig und in den prüden 70ern „Der Schulmädchenreport“ erreichten.

„Fack ju Göhte“ machte Elyas M‘Barek, der kommenden Mittwoch in der OP-Vorpremiere des Hacker-Thrillers „Who Am I - Kein System ist sicher“ wieder in einer Hauptrolle zu sehen ist, und seine Partnerin Karoline Herfurth endgültig zu deutschen Filmstars.

Mit 313 Stimmen hat „Fack ju Göhte“ Martin Scorseses „The Wolf Of Wall Street“ klar auf den zweiten Platz verwiesen. Die Abrechnung mit den zynischen Bankern der Wall Street mit einem großartigen Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle erhielt nur 125 Stimmen.

Auf Platz drei landet eine französische Komödie, die derzeit in der 9. Woche mit großem Erfolg im Filmkunsttheater Kammer läuft: „Monsieur Claude und seine Töchter“ mit Christian Clavier als geplagter Vater von vier hübschen Töchtern, der seine künftigen Schwiegersöhne nicht ausstehen kann. Der Film erhielt 111 Stimmen. Dies belegt einmal mehr, dass französische Komödien in Deutschland unglaublich gut ankommen. Branchen-Experten sprechen von einem Phänomen.

Seit Ende der 1980er Jahre präsentiert die OP regelmäßig Vorpremieren in der Kinostadt Marburg: 14 Kinosäle in drei ­Kinos - dem Cineplex, dem Capitol-Filmcenter und den FilmkunstTheatern in der Oberstadt - bieten ein unglaublich breites Programm. Zwischen 600000 und 700000 Besucher zählen die Kinos pro Jahr, abhängig ist der Besuch natürlich vom Filmangebot aber auch von Einflüssen wie Wetter oder Fußball-WM. Und sehr oft liegen die Wertungen der Vorpremieren-Besucher sehr nah am allgemeinen Filmgeschmack.

OP-Gewinnspiel - Die Gewinner

Unter allen Teilnehmern hat die OP Kino- und Buchpreise verlost. Der Hauptgewinn ist eine Drei-Monats-Karte für zwei Personen, die in allen Marburger Kinos gilt. Er geht an Detlev Sauer aus Kirchhain.

  • Eine Zwei-Monats-Karte hat gewonnen: Marc Vestweber aus Marburg.
  • Eine Ein-Monats-Karte geht an: Frank Muth aus Goßfelden.
  • Je ein Buch gewonnen haben: Nina Daube aus Marburg, Manfred Wiegand aus Wetter, Karola Ganß aus Stadtallendorf, Sabine Kluska aus Gladenbach, Jannik Hopp aus Michelbach, Roman Gesing aus Kirchhain, Anita Kaiser aus Cölbe, Hans-Arnold Stöhr aus Wetter, Rene Schlosser aus Kirchhain und Regina Risse aus Marburg. Herzlichen Glückwunsch.

Die Bücher werden zugeschickt, die Kinokarten nach einer Terminvereinbarung im Cineplex übergeben.

von Uwe Badouin

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr