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Stinktier, Tagebuch und Western

OP-Kinderbuchtipps Stinktier, Tagebuch und Western

Diesmal stellen wir Ihnen diese Kinderbücher kurz vor: „Stunk in der Geisterbahn“ von Rüdiger Bertram, „Ellas Welt“ von Meredith Costain und Danielle McDonald sowie „Willy Bumm. Mission Goldtransport“ von David Vlietstra.

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Quelle: cbj-Verlag,Boje-Verlag, rowohlt rotfuchs

Das Stinktier Dieter meldet sich zurück

Rüdiger Bertram weiß offenbar sehr genau, womit er seine Leserschaft ab 8 Jahren fesselt. Mit viel Witz und einer ordentlichen Prise 
Spannung. Jetzt ist „Stunk in der Geisterbahn“ erschienen, der zweite Teil seiner Reihe rund um Dieter, das Stinktier. Im neuen, haarsträubenden Abenteuer von Zora und Dieter verschwinden reihenweise magische Tiere wie Jessicas rosa Einhorn. 
Ihre Spur führt sie in einen alten, gruseligen Vergnügungspark. Dort kommt es zum Showdown. Gut, dass Zora der ziemlich vorlaute Dieter zur Seite steht, denn das Stinktier weiß sich zu wehren.

Der Roman ist kindgerecht geschrieben, flott und spannend erzählt und strapaziert an den richtigen Stellen die Lachmuskeln der Leser – auch die der 
Erwachsenen, die den Roman gemeinsam mit ihren Kindern lesen oder ihn vorlesen. Gute Ferienunterhaltung.

  • Rüdiger Bertram: „Stunk in der Geisterbahn“, cbj-Verlag, 204 Seiten, 10,99 Euro (ab 8 Jahren).
 

Tagebuch-Roman für Mädchen

Schon der mit Blumen, kleinen Herzchen und Bildern bemalte Einband in Rosa macht klar: „Ellas Welt“ der Australierin Meredith Costain und der Illustratorin Danielle McDonald ist ein Buch für Mädchen. Im Tagebuch-Stil erzählt Costain „Das verflixte neue Schuljahr“ aus Sicht eines Mädchens, dessen beste Freundin am ersten Schultag nicht da ist. Stattdessen setzt sich Penny neben Ella – und die beiden sind nicht gerade die besten Freunde. Auch grafisch greift das Buch mit vielen Zeichnungen den Stil eines aufgeweckten Mädchens aus der vierten Klasse auf. Vielleicht animiert das Buch Kinder sogar dazu, selbst ein Tagebuch zu schreiben.

  • Meredith Costain / Danielle McDonald: „Ellas Welt“, Boje-Verlag, 127 Seiten, 10 Euro (ab 8 Jahren).
 

Western-Abenteuer 
für kleine Cowboys

„Willy Bumm“ ist ein junger Western-Held aus der Feder des niederländischen Grundschullehrers David Vlietstra. Der Abenteuer­roman führt Kinder ab acht 
Jahren mitten in den Wilden Westen. Willy soll Goldmünzen zu seiner Schwester nach Reno bringen, quer durch die staubige Prärie, weil die Familie glaubt, das sei sicherer als eine Postkutsche, die doch sowieso überfallen werde.

Bald wird Willy von einer Menge Halunken verfolgt. Aber Willy, gerade einmal zehn Jahre alt, ist ebenso mutig wie clever, sehr clever sogar. Willy nimmt den Zug. Er trifft auf den Indianer Wahanassatta, „der mit bloßen Händen Bären tötet“, auf einen Saloon-Besitzer, der gleichzeitig Richter ist und das Fluchen verboten hat. Der Gefährlichste aber ist Bob Womack, der Kerl, der Gold riechen kann.

  • David Vlietstra: „Willy Bumm. Mission Goldtransport“, rowohlt rotfuchs, 151 Seiten, 9,99 Euro (ab 8 Jahren).

von Uwe Badouin

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