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Tänzer, Träumer und Programmierer

OP-Kinderbuchtipps Tänzer, Träumer und Programmierer

Diesmal stellen wir Ihnen diese Kinderbücher vor: „Bühne frei für Leonie – Das Tanzinternat“ von Lilli Wagner, „Großer Bär kann nicht schlafen“ von Adeline Ruel sowie „Ganz easy programmieren lernen: Scratch“ von Jonathan Melmoth, Rosie Dickins und Louie Stowell.

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Quelle: Baumhaus Verlag, minedition, Usborne Publishing

Der große Traum vom Tanzen

Leonie ist ein glückliches Mädchen in einem kleinen Dorf. Doch sie hat einen großen Traum: Sie liebt das Tanzen und würde so gern auf das berühmte Tanzinternat in Hamburg gehen, um richtig toll tanzen lernen zu können. Was weit weg scheint, ist plötzlich ganz nah. Denn ihre Eltern überraschen die Zwölfjährige mit der Anmeldung zu einem Vortanzen.

Die Nervosität steigt, denn auch das ungewohnte Umfeld im hohen Norden mit der anderen Sprache und dann auch noch das tolle Gebäude der Schule machen Leonie nervös. Und dann ist da auch noch der süße Finn, in den sich das Mädchen Hals über Kopf verliebt. Doch schnell wird klar, dass Finn der Freund von Viktoria ist – dem beliebtesten Mädchen der Schule. Gleichzeitig gilt sie auch noch als total zickig. Aber Leonie findet schnell neue Freundinnen. Und der Ballett- und Street-Dance-Unterricht und das Leben überhaupt im Internat so weit weg von der Familie sind natürlich auch aufregend. Die Geschichte zieht kleine Traumtänzerinnen schnell in den Bann. Illustrationen, die den Lesefluss erleichtern, gibt es aber kaum.

  • Lilli Wagner: „Bühne frei für Leonie – Das Tanzinternat“, Baumhaus Verlag, 160 Seiten, 10 Euro, ab 10 Jahre.
 

Ein Kuscheltier 
zum Schlafen

Der große Bär kann nicht schlafen. Die Lösung ist schnell gefunden, denn der Igel weiß, was der Bär braucht: Ein Kuscheltier. Aber der Bär weiß nicht, was ein Kuscheltier ist und welches für ihn das richtige wäre. Also macht er sich auf die Suche und fragt die anderen Tiere. Die süße Geschichte der Kinderbuchillustratorin Adeline Ruel eignet sich mit den liebevollen, flächigen Bildern in einfachen und beruhigenden Farben wunderbar als Gute-Nacht-Geschichte.

  • Adeline Ruel: „Großer Bär kann nicht schlafen“, minedition, 22 Seiten, 9,95 Euro, ab 2 Jahre.
 

Programmieren 
lernen mit Scratch

Es ist faszinierend, mal etwas selbst zu programmieren. Seit 2007 gibt es die kostenlose erziehungsorientierte visuelle Programmiersprache Scratch. Dazu gibt es eine Entwicklungsumgebung mit einer Online-Community. Das frisch erschienene Buch „Ganz easy programmieren lernen: Scratch“ ist bunt aufgemacht und gibt viele Beispiele, wie und was man mit Scratch programmieren kann. Es wird gezeigt, auf was man jeweils klicken muss, denn für Scratch muss man nichts tippen, sonder programmiert über die grafische Oberfläche. So lassen sich schnell ein einfaches Ballspiel oder Autorennen programmieren. Es gibt aber auch Erklärungen zum Zeichnen von Figuren oder Vektor-Monstern.

  • Jonathan Melmoth, Rosie Dickins, Louie Stowell: „Ganz easy programmieren lernen: Scratch“, Usborne Publishing, 96 Seiten, 9,95 Euro, ab 7 Jahre.

von Mareike Bader

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