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Großstadtgöre, Hühnerdieb
 und Geisterhund


OP-Kinderbuchtipps Großstadtgöre, Hühnerdieb
 und Geisterhund


Diesmal stellen wir Ihnen diese Kinderbücher kurz vor: „Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof“ von Barbara Tammes, „Super-Matze“ von Håkon Øvreås sowie „Pelle von Pimpernell – der Geisterhund“ von Claire Barker.

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Quelle: Coppenrath, Hanser Verlag, Kosmos

Naturkind oder Großstadtgöre

Die zwölfjährige Pippa hat es nicht leicht. Weil ihre Eltern sich getrennt haben, lebt sie in zwei Welten. In zwei ganz verschiedenen. Mit ihrem Vater wohnt sie in einem schicken Appartement in der Großstadt, mit ihrer Mutter auf einem alten Bauernhof. Und sie hat sogar andere Klamotten, andere Hobbys und andere Freundinnen, je nachdem, wo sie gerade ist.

Manche Fragen aber muss man sich in jeder Welt stellen – ob man einen Jungen küssen soll, obwohl man gar nicht verknallt ist. Und was man sagen sollte, wenn der einen „Chickie“ nennt. Pippa erzählt nicht nur lebendig und witzig aus ihrem Teenie-Leben, sie hat in ihrem Journal auch jede Menge Infos und Fragen hingemalt und gekitzelt. Da gibt es Infos, wie man sich im Wald eine Zahnbürste 
baut, ebenso wie eine Auflistung der verschiedenen Küsser-Typen, von der Schnecke bis zum Ringkämpfer. Sehr witzig!

  • Barbara Tammes: „Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof“, Coppenrath, 186 Seiten, 12,99 Euro.
 

Hühnerdieb
 aus Liebe

Matze ist verliebt – in das neue Mädchen im Ort. Leider interessiert es sich nicht besonders für ihn. Also muss er eine Heldentat vollbringen, jemanden retten oder so. Gibt nur grade niemanden, der in Gefahr ist. Also beschließt Matze, das preisgekrönte Huhn des Bürgermeisters erst verschwinden zu lassen, um es anschließend wieder zu retten.

Blöderweise wird ihm das Huhn gestohlen, und Superheld Matze braucht die Hilfe seiner Freude, um das Huhn dem Bürgermeister zurückzubringen. Berühmt wird er trotzdem nicht, und das neue Mädchen ist eher blöd – aber dass er tolle Freunde hat, das weiß Matze jetzt. Mit vielen Illustrationen, ab neun Jahren.

  • Håkon Øvreås: „Super-Matze“, Hanser Verlag, 195 Seiten, 12 Euro.
 

Als Geisterhund
 voll im Einsatz

Pelle von Pimpernell ist ein heiß geliebter Familienhund. Oder besser, er war es, bevor er im hohen Alter gestorben ist. Seltsamerweise bleibt er aber im Schloss seiner Familie und an der Seite von Winnie, dem Mädchen, das er über alles liebt – aber dummerweise als Geist. Wie soll er sich nur bemerkbar machen?

Glücklicherweise trifft Pelle eine ganze Reihe weitere Geistertiere, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das kann er gut gebrauchen, als seine Familie echte Probleme 
bekommt – angeblich soll Haus Sternenblick hoch verschuldet sein. Winnie und ihrer Familie droht die Vertreibung – aber nicht mit Pelle! Zusammen mit seinen Geisterfreunden macht er Haus Sternenblick zu einem Geisterschloss, und das will nun wirklich keiner haben. Für Kinder ab neun Jahren.

  • Claire Barker: „Pelle von Pimpernell – der Geisterhund“, Kosmos, 250 Seiten, 12,99 Euro.

von Heike Döhn

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