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Spatz fühlt 
sich zu Größerem berufen

OP-Filmtest: „Überflieger: Kleine Vögel – großes Geklapper“ Spatz fühlt 
sich zu Größerem berufen

Mafiöse Krähen, vernetzte Tauben – und ein Spatz, der glaubt, er wäre ein Storch: Die Welt der Vögel kann ganz schön schräg sein!

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Spatz Richard genießt die wunderschöne Aussicht vom Storchennest.

Quelle: Wild Bunch Germany

Marburg. Je kleiner der Held, desto größer die Welt: Dieses klassische Kinderfilmrezept schmeckt nach Abenteuern. Das gilt auch für den sommerlichen Trickfilm „Überflieger: Kleine Vögel – großes Geklapper“ von dem Regie-Duo Toby Genkel und Reza Memari. Darin ist der kleine Spatz Richard (gesprochen von Kinderdarsteller Tilman Döbler) von Geburt an zu Großem bestimmt. Schließlich wächst der Waisenvogel bei einer Storchenfamilie auf – und glaubt natürlich, dass er dazu gehört!

Gemeinsam mit seinem „Storchenbruder“ Max erkundet Richard den Wald. Doch dann kommt der Herbst. Und seine Familie zieht zum Überwintern gen Süden – ohne ihn! Schließlich kann ein Spatz unmöglich die weite Strecke nach Afrika überwinden.

Richard aber will das Gegenteil beweisen. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden, der Zwerg­eule Olga und dem Wellensittich Kiki, begibt er sich auf eine Reise, die viele Überraschungen parat hält. Auch deshalb, weil Olga, die wunderliche Beschützerin des Helden, davon überzeugt ist, dass sie sich stets in Begleitung ihres Freundes Oleg befindet. Den aber gibt es nur in ihrer Fantasie. Kiki träumt derweil davon, an einem Gesangswettbewerb teilzunehmen und Disko-Popstar zu werden. So gerät das Trio immer wieder auf Abwege.

Mit Bus, Bahn und Fähre gelangen Richard, Olga und Kiki über San Remo bis nach Tanger und in die Wüste. Und das, obwohl sie in Italien an ein paar Mafiosi-Krähen geraten. Doch sie finden auch viel Hilfe, etwa durch eine Reihe von „Internet-Tauben“, die ihnen wichtige Hinweise geben, weil sie auf Oberleitungen sitzen und deshalb im Netz surfen können.

Insgesamt zeigt der Film „Überflieger“, der bei der diesjährigen Berlinale seine Premiere gefeiert hat, trotz einiger klischeehafter Ideen eine zauberhaft animierte Trickfigurenwelt.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Franziska Bossy

 Überflieger erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-
Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,0 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinung:
„Ich fand den Film toll.“
Lea Wingerther (5) aus Kirchhain

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Zoé Nuhn aus Lahntal, Philipp Thielemann aus Schönstadt, Hakan Orkun aus Cölbe, Lea Wingerther aus Kirchhain und Leo Seiler aus Ebsdorfergrund. Die Karten werden zugeschickt.

OP-Kinderfilmhitparade:
1. Conni & Co 1 (3,79)
23. Überflieger (3,0)

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