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Baby mit Schlips und Kragen hat das Sagen

OP-Filmtest: „The Boss Baby“ Baby mit Schlips und Kragen hat das Sagen

Der neue Animationssteifen von Tom McGrath ist nach Ansicht einer Kinobesucherin ein „lustiger Film. Auch für Erwachsene sehr süß“.

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Das „Boss Baby“ mimt im neuen Animationsfilm „The Boss Baby“ den 
Manager.

Quelle: 20th Century Fox

Marburg. Tim Templetons kleiner Bruder kam nicht nur mit Schnuller und Fläschchen nach Hause – sondern im Anzug. Mit Schlips und Kragen und Aktenköfferchen. Und: Der Zwerg mit überdimensioniertem Kopf kann sprechen. Die computeranimierte Komödie „The Boss Baby“ ist an das gleichnamige Bilderbuch von Marla Frazee angelehnt und zeigt zum einen, welchen (tatsächlichen) Kampf große Geschwister mitunter um die Gunst und Liebe ihrer Eltern führen.

Regisseur Tom McGrath („Madagascar“) setzt mit dem Drehbuch von Michael McCullers einen bunten Reigen von Kinderfantasien um. Zum anderen ist der Film eine fantasievoll ausgeheckte Geschichte über die Mission der Babys gegen die Firma „Puppy Co.“, die mit nicht alternden, possierlichen Hundewelpen die Menschenherzen für immer höherschlagen lassen will. Süße Babys hätten dann keine Chance mehr.

Einige große Brüder und Schwestern werden sich sicherlich in Tim wiederfinden. Wenn der Baby-Boss Meetings einberuft, nach getaner Arbeit schnell ein Nickerchen einschiebt (Powernapping), mit Geld um sich wirft und dazu sagt: „Gönn‘ dir auch was Schönes“ oder mit BWL-Jargon daherredet, können Erwachsene jedoch sicher mehr schmunzeln als Kinder.

  • Der Film läuft im Cineplex in der 2-D- und 3-D-Fassung.

von Marco Krefting

The Boss Baby erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-
Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,31 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Cool, lustig, gut. Am meisten hat mir die Szene in der Hundefabrik gefallen.“
Thomas Rosen (6) aus Marburg

„Lustiger Film. Auch für Erwachsene sehr süß.“
Christina Lang aus Gladenbach

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Ryan-Steve Michel, Thomas Rosen (beide Marburg), Laura Satalino (Schröck), Flynn Böhle (Biedenkopf) und Christina Lang (Gladenbach). Die Karten werden zugeschickt.

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