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Nicht ohne Taschentücher

Kino: „The Choice – Bis zum letzten Tag“ Nicht ohne Taschentücher

„Message in a Bottle“ 
war das erste Buch von Bestsellerautor Nicholas Sparks auf der Leinwand. Inzwischen können Fans längst bei vielen weiteren seiner Romanzen im Kino Tränen vergießen.

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Romantik pur: Travis (Benjamin Walker) und Gabby (Teresa Palmer) verlieben sich unsterblich ­ineinander.

Quelle: Wild Bunch / James Bridges

Nun folgt die Verfilmung von „The Choice – Bis zum letzten Tag“ – Buch und Film drehen sich um Leben und Tod. Das Glück von Travis (Benjamin Walker) und seiner Frau Gabby (Teresa Palmer) wird an dem Abend zerstört, als der schöne Tierarzt sie im Restaurant warten lässt.

Gabby fährt daher früher als geplant nach Hause – und wird von einem Laster erfasst. Eine dramatische Szene, die in der Verfilmung von Nicolas Sparks‘ Roman „The Choice“ zu ernsteren Themen führt. Ansonsten aber ist auch dieser Stoff wie die anderen Bücher des Bestsellerautors eher etwas für Menschen, die dick aufgetragene Romantik mögen.

Die Geschichte beginnt nach bewährtem Muster: Der junge, sportliche Tierarzt Travis Parker trifft auf seine ebenso attraktive neue Nachbarin Gabby Holland. Am Anfang können sich beide nicht ausstehen. Aber wer Nicolas Sparks kennt, dürfte bereits ahnen, dass das der Beginn einer großen Romanze ist.

Es folgen tiefgründige Gespräche, ein Rendezvous unterm Sternenhimmel – und natürlich Hindernisse. Denn Gabby hat einen Verlobten und muss sich irgendwann entscheiden.

Wann ist ein Mensch tot?

Was dann passiert, wird eher im Zeitraffer gezeigt: liebe­volle Momente, gemeinsames Glück, das erste Kind, das zweite Kind, eine fröhliche Familie. Das Wohlfühlkino endet jäh mit Gabbys Unfall auf dem Rückweg vom Restaurant. Sie fällt ins Koma, die Ärzte drängen Travis, die Geräte abzuschalten. Doch der gibt seine Frau nicht auf.

Zwar sind solch dramatische Wendungen für Nicolas Sparks nicht ungewöhnlich, dennoch verleiht der Zwischenfall dem Stoff etwas mehr Tiefe. Es geht um die großen Fragen: Wann ist ein Mensch tot? Wenn sein Herz aufhört zu schlagen – oder schon, wenn er nur noch von Geräten am Leben gehalten wird? Auch die Bürde, die Angehörige tragen, die über die Abschaltung dieser Geräte entscheiden müssen, wird thematisiert.

„The Choice“ ist eine von zahlreichen Verfilmungen von Sparks‘ Romanen. Das Buch erschien 2007 und kam in Deutschland unter dem Titel „Bis zum letzten Tag“ in die Buchhandlungen. Erstmals fand mit „Message in a Bottle“ Ende der 90er einer der Liebesromane des US-Bestsellerautors den Weg auf die Leinwand. Inzwischen folgte fast jedem seiner Bücher in den vergangenen Jahren auch die Verfilmung. 2015 lief etwa „Kein Ort ohne dich“.

Auch bei „The Choice“ werden Fans nicht enttäuscht. Das Werk ist kurzweilig und zwischen den dramatischen Momenten durchaus fröhlich. Herzschmerz-Kino muss man allerdings mögen. Und Sparks-Fans dürften es schon wissen: Es gibt ein Happy End.

von Antonia Lange

 

„The Choice – Bis zum letzten Tag“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 3,0 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Sehr schöner romantischer Film mit Spannung und wunderschöner Landschaft.“
  Larissa Schmittdiel (29) aus Kirchhain

„Schnulze durch und durch.“
  Josefine Wackerfuß aus Wohratal

„Hat das Herz berührt.“
  Stefanie Liebmann aus Kirchhain

„Schön für ‘nen Mädchenabend. Taschentücher parat haben.“
  Jana Ostwaldt (24) aus Marburg

„Sehr langweilig.“
  Julia Reschny aus Gladenbach

„Herzschmerz.“
  Alexandra Riedesel aus Ebsdorfergrund

„Unglaublich schöner Film.“
  Cathrin Abel (32) aus Kirchhain

„Schön schnulzig.“
 Elke Battenfeld aus Marburg

„Schön, romantisch, traurig.“
  Gaby Kraft aus Lohra

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Karin Merte aus Weimar, Pauline Wackerfuß aus Wohratal, Cathrin Abel aus Kirchhain, Carmen Schneider aus Marburg und Simone Gundt aus Marburg. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Deadpool (3,65)
32. The Choice (3,0)

 
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