Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Nicht immer textsicher, aber dennoch unterhaltsam

Laientheatergruppe „Die Aktöre“ Nicht immer textsicher, aber dennoch unterhaltsam

Seit 2008 besteht die Laientheatergruppe „Die Aktöre“, die von der Theaterpädagogin Karin Wölfer gegründet wurde. Doch längst spielen dort nicht nur Darsteller „50+“. „Wir haben uns verjüngt“, sagen die Theaterbegeisterten. Zwischen 26 und 76 Jahre sind die Darsteller alt.

Voriger Artikel
Auf dem Weg zum 4-D-Kino
Nächster Artikel
Vom Suchen und Finden von Schätzen

In dieser Szene sind Anne Kaiser (von links), Maria Mahler, Anne-Marie Eberle, Christiane Barie, Friedel Frankenberger, Harald Schmidt und Hans Hartmut Grünke zu sehen.

Quelle: Mareike Bader

Marburg. „Das ist manchmal schwierig, die unterschiedlichen Lebensphasen unter einen Hut zu kriegen“, erzählt Maria Mahler über die Probenarbeit der generationsübergreifenden Gruppe. Mahler spielt im aktuellen Stück „Wer hat die schönsten Schäfchen“ Schwester Antonio, die mit der Mutter Oberin (Christiane Barie) bei den Ermittlungen helfen.

Wie die Mutter Oberin hat auch der Kommissar Reinharts (Hans Hartmut Grünke) eine jüngere Begleitung zur Unterstützung. Zusammen mit Assistent Spitz (Ahmed Kupka) tritt er aber erstmal als Blues-Brothers-Verschnitt auf die Bühne und sorgt auch zwischendurch für musikalische Abwechslung.

In der inzwischen fünften Kriminalkomödie geht es in vornehme Kreise. Brauereibesitzer Wilhelm von Schloßfeld ist tot. Schnell wird klar, dass er ermordet wurde. Doch wer ist der Täter? Jeder hat ein Motiv. Witwe Elisabeth (Anne-Marie Eberle) ist verzweifelt.

Mit dem Kommissar gemeinsam rätseln

Warum hat ihr Ehemann die beiden Nonnen eingeladen und was hat es mit der Schauspielerin Nicole (Ramona Schlotzer) auf sich, die erklärt, sie habe ein Verhältnis mit Wilhelm geführt? Während sich Elisabeths Schwester Sophie von Lauenstein (Friedel Frankenberger) um die Trauernde kümmert, denkt ihre andere Schwester Christina von Langenberg (Anne Kaiser) sofort ans Geschäft.

„Wer hat die schönsten Schäfchen“ bietet unterhaltsames Laientheater. Besonders die Auftritte des Kommissars und seines Assistenten sind witzig und laden zum Miträtseln ein. Erstmals übernahm hier Darsteller Harald Schmidt statt der Leiterin Karin Wölfer die Regie.

Bei der Premiere verpassten die Darsteller oft ihren Einsatz oder hatten mit Texthängern zu kämpfen. Das trübt den charmanten Charakter der Kriminalkomödie ein wenig. Die nächste Aufführung findet am Donnerstag ab 19.30 Uhr in der Waggonhalle statt. Bis dahin hat die Gruppe also noch ein bisschen Zeit, am Text zu arbeiten.

von Mareike Bader

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr