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Neue Filme über Transsexuellen, eine tapfere Unternehmerin und Internet-Horror

Kinostarts Neue Filme über Transsexuellen, eine tapfere Unternehmerin und Internet-Horror

Während „Star Wars VII“ von Rekord zu Rekord eilt, kommen diese Woche einige kleinere Filme in die Kinos, die einen Blick lohnen. Insbesondere der Film „The Danish Girl“ hat Chancen auf einen Oscar.

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Eddie Redmayne (von links) als Einar Wegener in „The Danish Girl“, Jennifer Lawrence in der Titelrolle der „Joy“ und Alycia Debnam-Carey als Laura in „Unfriend“.

Quelle: Agatha A. Nitecka/Universal Pictures, 20th Century Fox, Warner Bros.

Marburg. „The Danish Girl“ beruht auf einer wahren Geschichte. Einar Wegener ist im Kopenhagen der 1920er Jahre ein erfolgreicher Maler und glücklich verheiratet mit seiner Frau Gerda, ebenfalls Künstlerin. Als er für sie in Kleidern Modell steht, entdeckt Wegener seine Neigung, als Frau leben zu wollen.

Der britische Oscar-Preisträger Eddie Redmayne („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) verkörpert den Transsexuellen, der sich durch Operationen in die Frau Lili Elbe verwandelt. Die Schwedin Alicia Vikander („Ex Machina“) spielt die tolerante Ehefrau, Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“) einen deutschen Arzt.

Der britische Regisseur Tom Hooper („The King‘s Speech“) inszeniert den brisanten Stoff über einen Mann, der im falschen Körper geboren wurde, als bewegendes Liebesdrama. Alicia Vikander und Eddie Redmayne wurden Mitte Dezember bereits als beste Hauptdarsteller in einem Filmdrama für die Golden Globes nominiert.

  • „The Danish Girl“ startet im Filmkunsttheater Kammer am Steinweg.
 

The Danish Girl erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: oscarreif mit der Note 3,57 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Unglaublich anrührend, beklemmend und echt. Besser hätte das Thema nicht verfilmt werden können.“
Eva-Maria Ahlers (49) aus Cölbe

„Der Film war sehr berührend und beeindruckend – vor allem vor dem Hintergrund der wahren Geschichte.“
Christian Heimann aus Wohratal

„Ich bin unerwartet über die Maße beeindruckt.“
Lydia Hahn (67) aus Cölbe

„Grandiose schauspielerische Leistung. Sehr feinfühlig und bewegend.“
Stefanie Pach aus Marburg

„Eine sehr interessante Erfahrung. Hat mich sehr ergriffen.“
Katja Hamela aus Marburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Regina Nau (Kirchhain), Barbara Harbecke (Wetter), Eleonora Wittner, Lara Wirth und Ursula Richter (alle Marburg). Die Karten werden zugeschickt.

 
 

„Joy – Alles außer gewöhnlich“

Seit acht Wochen läuft in Marburg der Abschluss der „Tribute von Panem“-Saga. Die Reihe machte Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence („Silver Linings“) zum Weltstar. In der Emanzipations-Komödie „Joy – Alles außer gewöhnlich“ müssen sich ihre Fans ein wenig umstellen. Lawrence spielt eine vierfache Mutter, die in einer gnadenlosen Geschäftswelt ein Imperium aufbaut, um es als Matriarchin zu leiten.

Während Joys innere Stärke und wilde Vorstellungskraft sie durch schwere Zeiten tragen, werden Verbündete zu Kontrahenten und Gegner zu Verbündeten – sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer Familie.

Nach der wahren Geschichte der Unternehmerin Joy Mangano aus Long Island/New York schuf Regisseur David O. Russell eine Komödie ohne Genregrenzen zwischen Verrat, Vertrauensmissbrauch, verletzter Eitelkeit und Verlust von Unschuld. Zum Star-Ensemble gehören Jennifer Lawrence, Robert De Niro, Bradley Cooper und Isabella Rossellini.

  • „Joy – Alles außer gewöhnlich“ läuft im Capitol-Center, die englische Fassung ist am Sonntag um 11.45 Uhr im Cineplex zu sehen.
 

Joy – Alles außer gewöhnlich erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: sehenswert mit der Note 2,74 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Tolle Schauspieler, aber zu viel amerikanischer Traum.“
Christiane Weppler aus Marburg

„Mut wird belohnt. Ein Film, der ohne Liebesgeschichte auskommt.“
Yvonne Kuhl aus Marburg

„Schwieriger Film. Hatte mehr bzw. etwas anderes erwartet.“
Eva Löffler aus Cölbe

„Her mit dem Mop. Coole Powerfrau für viel Joy auch in Krisen. Hat Spaß gemacht, sie gewinnen zu sehen.“
Ute Heuser-Ludwig aus Marburg

„Leider etwas zu langatmig.“
Hanna Pfeiffer aus Dautphetal

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Lotte Eckstein (Weimar), Katja Bollmann (Kirchhain), Birgit Lemmer (Amöneburg), Hanna Pfeiffer (Dautphetal) und Marcella Klehm (Allendorf/Lumda). Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Carol (3,62)
2. Star Wars – Das Erwachen der Macht (3,58)
3. The Danish Girl (3,57)
27. Joy – Alles außer gewöhnlich (2,74)

 
 

„Unfriend“

Regisseur Simon Verhoeven hat sich vor allem mit der Liebeskomödie „Männerherzen“ einen Namen gemacht. Jetzt schlägt er eine ganz andere Richtung ein und bringt den Horrorfilm „Unfriend“ in die Kinos. Darin geht es um die mysteriöse Freundschaftsanfrage einer geheimnisvollen Unbekannten auf Facebook, die die College-Studentin Laura aus der Bahn wirft.

Denn damit scheint ein Fluch in Gang gesetzt zu werden, der das reale Leben der Studentin zerstört. Lauras engste Freunde sterben einer nach dem anderen auf grausame Weise. Der deutsche Horrorthriller wurde mit englischen Schauspielern gedreht.

  • „Unfriend“ startet im Cineplex.

von Uwe Badouin 
und unserer Agentur

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