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Natur und Architektur aus dem Marburger Land

Neue Schau Natur und Architektur aus dem Marburger Land

Motive aus dem Marburger Land in Aquarellen festgehalten sind aktuell bei der Neuen Literarischen Gesellschaft zu sehen.

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Architektur, wie hier Gebäude in der Oberstadt, hat Heinz Zürcher in seinen Aquarellen festgehalten.

Quelle: Heinz Zürcher

Marburg. Seit über 40 Jahren besteht die Neue Literarische Gesellschaft (NLG). Besonders erfolgreich ist dabei die Reihe „Literatur um 11“, mit Lesungen durch namhafte Autoren sonntags im Café Vetter. Aber auch das vergleichsweise junge „Uni im Café“ mit Referenten aus den verschiedensten Bereichen erfreut sich großer Beliebtheit.

In der Geschäftsstelle in der Aulgasse in der Oberstadt stellt die NLG unter dem Titel „Marburger Land“ Aquarelle von Heinz Zürcher aus. Darunter sind bekannte Motive, wie das Marburger Landgrafenschloss oder die Alte Universität, aber auch auch atmosphärische Blicke auf einen Acker bei Goßfelden, das Wehr bei Kernbach oder einfach auf die Lahn oder einen Wegesrand. Die Bilder zeigen Zürchers Begeisterung für Natur, Landschaft und Architektur und greifen besondere Lichtverhältnisse in sanften Farben, wie Hellbraun, blassem Grau, Ocker oder Sepia auf.

Der Schweizer Künstler nutzte die Aquarelltechnik auch für Entwürfe und Bühnenbilder für Theater, Film und Fernsehen. Er arbeitete für Kulturmagazine beim Schweizer Fernsehen und war als Grafik-Designer beim ZDF tätig, wo er seine Frau Katharina kennenlernte. Das Hinterland mit dem 300 Jahre alten Schartenhof in Eckelshausen ist für ihn neben dem Wallis zu einer zweiten Heimat geworden. Seit 1997 gestaltet er das Bühnenbild für das Marionettentheater im Schartenhof und ist dort auch bei Ausstellungen vertreten.

  • Die Aquarelle von Heinz Zürcher sind noch bis 18. Mai bei der Neuen Literarischen Gesellschaft, Aulgasse 4, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr zu sehen.

von Mareike Bader

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