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„My Fair Lady“ – richtig gut behütet

Bad Hersfelder Festspiele „My Fair Lady“ – richtig gut behütet

Hingucker bei den Bad Hersfelder Festspielen: 
Die Hüte in „My Fair ­Lady“ sind fantasievolle Kreationen.

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Kostümbildnerin Ella Späte (links) und Maskenbildnerin Daniela Herfurth (Mitte) präsentieren ein Hutmodell an einer Praktikantin.

Quelle: Nadine Maaz

Bad Hersfeld. Noch viermal ist das Musical in dieser Woche bei den Bad Hersfelder Festspielen zu erleben. Und ob mit großen Federn, weichen Bommeln oder glänzenden Perlen, in die Höhe oder in die Breite fließend: Die auffälligen Hut-Kreationen bleiben im Gedächtnis. Entworfen hat sie Kostümbildnerin
 Ella Späte.

Rund 30 verschiedene Kopfbedeckungen – darunter ein Schwan und ein Schmetterlingsmodell – hat sie für die feine Gesellschaft beim Pferderennen in Ascot kreiert. Die ausgefallenen Kopfbedeckungen sollen mit den Kleidern harmonieren, bilden aber den Mittelpunkt eines jeden Outfits. Inspiration hole sie sich in der Natur, aus der Architektur, aber auch die Materialien inspirieren sie, sagt Späte.

Die Maskenbildnerinnen legen später ebenfalls nochmal Hand an, etwa wenn es darum geht, den richtigen Sitz zu garantieren. Denn die Hüte dürfen nicht nur hübsch aussehen, sie müssen auch praktikabel sein und fest sitzen. Schließlich wird mit den Kopfbedeckungen auch getanzt.

Bei den unterschiedlichen Materialien wurde deshalb zudem darauf geachtet, dass diese möglichst leicht sind. „Wenn die Hüte zu schwer sind behindert das die Tänzerinnen“, so Späte.

Robust sind die Kopfbedeckungen trotzdem: Bis jetzt haben sie auch kleinere Regenschauer überstanden. Dass im wahren Leben außer bei Pferderennen nur noch selten Hüte getragen werden und das Hutmacherhandwerk langsam ausstirbt, findet Ella Späte schade. Vielleicht lässt sich der eine oder andere ja von „My Fair Lady“ inspirieren.

Das erfolgreiche Festspiel-Musical mit Ex-„No Angels“-Mitglied Sandy Mölling in der Rolle der Eliza Doolittle ist heute, morgen, am Freitag und letztmalig am Sonntag jeweils ab 20.30 Uhr in der Stiftsruine zu erleben. Karten gibt es unter www.bad-hersfelder-festspiele.de.

von Nadine Maaz

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