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Musik satt: 86 Bands in drei Tagen

Musik satt: 86 Bands in drei Tagen

Wow. Was für ein Programm. Die Organisatoren des 19. MaNo-Festivals präsentieren von Donnerstag bis Samstag Konzerte in 16 Marburger Clubs.

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Die Band „Kyoma“ (oben) kommt aus Marburg und spielt Post-Rock‘n‘Metal,

Quelle: Hauke Radtki

Als der Marburger MusikerInnenverein vor 19 Jahren das Ma-No-Festival aus der Taufe hob, hätte wohl niemand daran gedacht, dass es sich sowohl zum größten Marburger Rock- und Pop-Festival und zugleich auch zur größten Marburger Städte-Partnerschafts-Aktion entwickeln würde.
MaNo steht für Marburg-Northampton. Deutsche Musiker haben traditionell eine enge Verbindung zur Rockszene der Insel, zur Heimat der Beatles und der Stones. Musiker aus beiden Städten traten 1996 in Marburg auf. Da lag der Name nahe.

Besucher können aus zahlreichen Bands wählen

2014 müsste er deutlich länger sein. Es kommen gleich elf Bands aus den sechs Marburger Partnerstädten Northampton (Großbritannien), Poitiers (Frankreich), Eisenach (Deutschland), Maribor (Slowenien), Sibiu (Rumänien) und sogar aus Sfax (Tunesien), um sich und ihre Musik vorzustellen.
Eröffnet wird das Festival am Donnerstag ab 19 Uhr in der Waggonhalle. Dort sind zehn Gastbands aus den Partnerstädten live zu erleben:  Das Spektrum reicht vom Folk-Pop des Trios „Falingham Fair“ aus Northampton über den knallharten Stoner Rock der Band „The Last Of The Meheecans“ aus Poitiers und dem Akustik-Rock der „Tresperado“ aus Maribor bis zu World Music von „Nostalgia“ aus Sfax.
Am Freitag und Samstag dürfte es richtig voll werden in der Stadt: 15 weitere Clubs vom Trauma auf den Afföllerwiesen über die Bremsspur und das Molly Malone‘s im Wehrdaer Weg bis zum KFZ und dem Clou im Marburger Süden beteiligen sich an dem Festival. Spielen werden an den beiden Abenden 75 Bands und Solomusiker aus Marburg und Umgebung sowie elf Gastbands aus den Partnerstädten.
Weil das MaNo-Festival kein kommerzielles Festival ist und komplett ehrenamtlich organisiert wird sind die Preis äußerst günstig:  Das Eröffnungskonzert kostet drei Euro, die Tagespässe, mit denen man  am Freitag und Samstag in jeden der beteiligten Clubs kommt, kosten fünf Euro.

Mit der Musik treiben

Noch einige Tipps der Veranstalter: Anhänger der akustischen und leisen Klänge sollten ihre Schritte in Richtung Schlucke, Molly Malone‘s (jeweils am Freitag), Sudhaus und Krokodil (Samstag) oder Baari Bar (Freitag und Samstag) lenken. Weltmusik ist vor allem im Compass (Freitag) und im Szenario (Samstag) zu hören. Für Funkfans empfiehlt sich das Mexicali an beiden Abenden. laut, hart und heftig wird es dagegen an beiden Abenden im Clou sowie Samstag im Trauma und in der Bremsspur. Die meisten MaNo-Besucher allerdings lassen sich an beiden Abenden einfach treiben von der Musik. Es ist traditionell überall sehr viel los. Zur Feier des 45-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Marburg und Maribor gibt es am Samstag ab 14 Uhr im Rathaus einen Empfang und anschließend ein Konzert von drei slowenischen Bands auf dem Marktplatz.

Die Clubs
  • Bremsspur, Wehrdaer Weg 24.
  • Cavete, Steinweg 12
  • Musikkneipe Clou, Gisselbergerstraße 23
  • Evangelisches Jugendzentrum „compass“, Deutschhausstraße, 29a
  • Musikkneipe Krokodil, Weidenhäuser Straße 25
  • Kulturladen KFZ, Schulstraße 6
  • Mexicali, Elisabethstraße 9
  • Molly Malone‘s, Wehrdaer Weg 16a
  • Nachtsalon, Bahnhofstraße 31a
  • Schlucke, Renthof 1
  • Sudhaus, Hirschberg 12
  • Szenario im Auflauf, Steinweg 1
  • Trauma im G-Werk/Baari Bar Afföllerwiesen 3a
  • Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3 (Frankfurter Straße)
  • Waggonhalle Kulturzentrum, Rudolf-Bultmann-Straße 2a
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