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Musik liegt in der Luft

MaNo Musik liegt in der Luft

Sechs Städte, 16 Clubs, 76 Bands: Das ehrenamtlich organisierte Marburg/Northampton-Musikfestival (MaNo) zog wieder hunderte Fans handgemachter Musik in die Marburger Clubs und Kneipen.

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Die Band Nostalgia aus Sfax begeistert mit tanzbarer Weltmusik.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Auch im neunzehnten Anlauf zeigt das Konzept noch keinerlei Schwächen. Musiker aus dem rumänischen Sibiu, aus Sfax in Tunesien, Northampton in Großbritannien, Poitiers in Frankreich, Maribor in Slowenien und aus Eisenach rocken gemeinsam mit lokalen Bands die Bühnen der Stadt. Drei Tage Musik pur!

 

Das diesjährige Motto, in Anspielung auf die grimmsche Vergangenheit Marburgs, lautet „Sieben auf einen Streich“. Zum ersten Mal sind Musiker aus Marburg und allen sechs Partnerstädten beim MaNo vertreten.
Während im Trauma und Clou am Freitagabend schon um acht Uhr den Gästen bei Alternative Rock und Metal die Trommelfelle um die Ohren fliegen, starten die zwei Frauen von Soulway in der Lounge-Atmosphäre des TTZ etwas leiser. Bei Akustik-Pop mit Gitarre und Geige kann man sich gemütlich auf die langen Nächte der Musik einstimmen.

Pop, Rock und tanzbare Weltmusik

Viele nutzten die Frühlingstemperaturen noch für einen Besuch im Biergarten, bevor es zum Band-Hopping ging. Die zahlreich angereisten Künstler und Fans aus den sechs Partnerstädten sorgen für internationalen Flair in den Gassen der Stadt.
Während viele Clubs erst gegen 21 Uhr ihre Pforten öffneten, geht es in der Cavete schon vorher hoch her. Suspicious Hoover bringen mit derben Grunge-Riffs die Menge trotz der räumlichen Enge zum Toben. Mit ehrlichem Blues-Rock begrüßen Tightrope die zahlreichen Fans im Szenario.
Im Mexicali experimentieren blank mit Megafon, Akustikgitarre und Trompete zwischen Pop und Rock herum und begeistern die Zuschauer, die dicht gedrängt die Bühne belagern und die Musiker feiern.

Bands aus allen sechs Marburger Partnerstädten spielen auf. Musiker aus Sibiu in Rumänien, Sfax in Tunesien, Northampton in England, Poitiers in Frankreich, Maribor in Slowenien und Eisenach stehen gemeinsam mit lokalen Bands auf der Bühne. Das MaNo-Festival ist die größte Partnerschaftsaktion Marburgs.

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Im Saal des Jugendhauses Compass ist der erste Höhepunkt des Abends schon erreicht. Die tunesische Band Nostalgia aus Sfax präsentiert den Zuschauern frische, tanzbare Weltmusik. Das Quintett um Sängerin Aziza Bayar spielt eigene Lieder und arrangiert bekannte Stücke zu fetzigem Pop mit orientalischem Flair. Auch auf der Straße spürt und hört man, dass Musik an diesem Wochenende überall in der Luft liegt. Auf dem Weg zur nächsten Kneipe eilen Gitarren und E-Bässe vorbei und die Samba-Truppe SambaNana nutzt den Weg zum Auftritt, um sich warm zu spielen.
Auch dieses Jahr war das Programm des MaNo ein Volltreffer und man darf sich jetzt schon auf das 20. Festival im kommenden Jahr freuen.

von Jan Bosch

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