Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
München studieren, Marburg musizieren

Yana Gercke und Band München studieren, Marburg musizieren

Wer bei „Oh, Alaska“ bloß an Fernweh und einen Stoßseufzer Richtung Amerika denkt, kennt Yana Gercke, Dominik Reh und Sascha Christ noch nicht.

Marburg. Die Drittplatzierte der Castingshow „Unser Star für Baku“ für den Eurovision Song Contest 2012 und ihre beiden Musikerkollegen machen nämlich als Band mit genau diesem Namen gemeinsam Musik. Am Samstagabend waren sie zu Gast im Marburger „Knubbel“.

Am Nachmittag hatten sie mit einem kleinen Auftritt auf dem Marktplatz Werbung für ihr Konzert gemacht. Als Straßenmusiker haben die drei vor rund anderthalb Jahren auch begonnen. Inzwischen ist Sängerin Yana Gercke durch ihre Teilnahme an Stefan Raabs Castingshow in ganz Deutschland bekannt und nicht mehr nur in ihrer mittelhessischen Heimat. Sie studiert seit kurzem in München Medizin - in Marburg habe ihr halt keiner einen Studienplatz gegeben, scherzte sie am Freitagabend vor rund 170 Gästen im „Knubbel“.

Bestens gelaunt bei ihrem Heimspiel präsentierten „Oh, Alaska“ ihre Coverversionen bekannter Songs von Adele, Pink oder David Guetta. Zwischendurch wurde entspannt mit dem Publikum geplaudert, ein Bier bestellt oder in Richtung Fotografen gebeten, die Bilder zu retuschieren, sollte noch etwas von der Spaghetti-Soße auf dem Shirt zu sehen sein. Die Anwesenden dürften sich auch gern mehr bewegen, animierte die Band. Bei einem Konzert müsse man reinkommen und eigentlich gleich wieder rauskommen, was die Temperatur im Saal angehe. „Wahnsinn, was für eine Stimme“, schwärmte eine Zuschauerin. „Toll, wie die aufeinander eingespielt sind“, eine andere. Der erste eigene Song ist inzwischen auch fertig, und es sollen weitere dazukommen.

Fans von Yana Gercke können sich indes schon einmal auf ganz besondere Auftritte im Sommer freuen: Vom 23. bis zum 25. August spielt die 21-Jährige nämlich die Hauptrolle im Musical „Eingefädelt“ in ihrer Heimatstadt Biedenkopf (die OP berichtete bereits). Wann indessen „Oh, Alaska“ das nächste Mal in Marburg zu sehen und zu hören sein wird, steht derzeit noch nicht fest - aber man kann ja einfach mal in der Oberstadt Ausschau halten.

von Nadja Schwarzwäller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr