Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Mozart-Oper soll Publikum verzaubern

Die Zauberflöte Mozart-Oper soll Publikum verzaubern

Am Donnerstag, 3. Juli, ist ab 19.30 Uhr Mozarts „Die Zauberflöte“ auf der Marburger Freilichtbühne zu sehen. Mit dabei sind junge Talente und Stars wie Karl Huml von den Salzburger Festspielen.

Voriger Artikel
Ein Kater vereint alle Generationen
Nächster Artikel
Langer Beifall für spannendes Stück

Eine Szene aus der „Zauberflöte“: Die Mozart-Oper ist am 3. Juli Open Air in der Marburger Freilichtbühne zu sehen.

Quelle: Opera Classica Europa

Marburg. Der Tenor Michael Vaccaro ist angetan von der Marburger Freilichtbühne. „Das ist wunderschön hier“, sagt er und nimmt bereits Maß für das Bühnenbild von Mozarts „Zauberflöte“. Er ist zum ersten Mal mit seiner Opera Classica Europa in Marburg zu Gast - und er will wiederkommen.

2003 legte der Tenor den Grundstein für eine eigene Oper - mit Puccinis „Tosca“ in der Burg Hohenstein in der Nähe seiner Heimatstadt Bad Schwalbach. Vaccaro, der an vielen großen Opernhäusern gastiert, hat beste Kontakte zu Musikern und Sängern. Die Hauptrollen in „Tosca“ wurden von Eduardo Villa (Metropolitan Opera New York), Romana Vaccaro und Juri Batukov gesungen. Als Orchester waren die Frankfurter Sinfoniker unter der Leitung von Carl Robert Helg zu hören. Viel mehr geht kaum.

Das Konzept ist geblieben: Mit klassisch inszenierten Opernproduktionen und Galakonzerten an attraktiven Spielorten hat sich Opera Classica Europa in Deutschland und in anderen europäischen Ländern seit vielen Jahren ein hervorragendes Renommee geschaffen. Burgen, Schlösser, gut erhaltene Ruinen, Klöster oder auch historische Altstädte sind die Schauplätze für die Inszenierungen. Zu den regelmäßigen Spielorten gehören die Alte Oper in Frankfurt, das Chateau de Buc/Versailles in Frankreich, die Basilika des Klosters Eberbach im Rheingau, der Domplatz in Limburg an der Lahn, Schloss Braunfels bei Wetzlar sowie das Rhein-Main-Theater in Niedernhausen, um nur einige zu nennen. Und nun erstmals die Freilichtbühne in Marburg.

Mit dabei ist am 3. Juli übrigens ein Marburger: Hubert Schmid übernimmt die Rolle des Tamino. Der Tenor singt an der Seite des Bassisten Karl Huml von den Salzburger Festspielen und des Bariton Fernando Araujo vom Salzburger Mozarteum. Auch alle weiteren Rollen seien mit exzellenten Gesangssolisten besetzt, die zum Teil die internationale Opernakademie in Bad Schwalbach besuchen, zum Teil an großen Häusern engagiert sind. Hinzu kommen ein großer Opernchor und ein Orchester. Dirigent ist der Australier Michael Clark.

Für den Regisseur Vaccaro bedeutet dies Stress pur, denn parallel zu den Proben für die „Zauberflöte“ muss auch er regelmäßig in Zürich proben - dort steht er demnächst in Wagners „Lohengrin“ auf der Bühne. So wird er am 3. Juli morgens nach der Probe in Zürich aufbrechen, um abends rechtzeitig in Marburg zu sein. Doch Vaccaro ist ein unerschütterlicher Optimist.

„Die Zauberflöte“ ist bis heute eine der berühmtesten, meist gespielten und meist besuchten Opern der Musikgeschichte. Sie ist klassische Oper und Singspiel zugleich. Mozarts letztes Bühnenwerk begeistert nicht nur erfahrene Opernfreunde, sondern ist auch für Kinder oder Operneinsteiger bestens geeignet.

Karten gibt es unter anderen in den OP-Geschäftsstellen im Schlossberg-Center und im Franz-Tuczek-Weg sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Telefonische Reservierungen sind möglich unter 06124/ 726 9999 oder bei der Ticket-Hotline 0180 / 60 50 400. Online-Tickets unter www.opera classica.de

von Uwe Badouin

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr