Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Motivierende Songs voller Klangfarbe

"Missing Page" Motivierende Songs voller Klangfarbe

„Change your Life!“, „Find our Way!“, „Trust in Yourself!“ - Sätze zum Loslegen, gesungen mit der Kraft von zwei bis drei Stimmen gleichzeitig. Das ist Pop-Rock von „Missing Page“.

Voriger Artikel
Biblische Motive in Eisen gegossen
Nächster Artikel
Elf Uraufführungen zum Jubiläum

Besonderes Merkmal von „Missing Page“: Einige Stücke werden mit bis zu drei Stimmen gesungen.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Die Band heizte ihrem Publikum am vergangenen Samstagabend in der Waggonhalle ordentlich ein. Seit zehn Jahren ist die Stammbesetzung bestehend aus Christian König (Gesang), Alexandra Jahn (ebenfalls Gesang), Timo Uhlenbrock (Akustik Gitarre, Gesang), und Daniel Schmidt (Keyboard) unterwegs und stellte am Wochenende ihr neues Album „Colourful Life“ vor. Unterstützt wurden die vier dabei von Robert Powilleit (Bass) und Patrick Bernhardt (Schlagzeug). „Wir freuen uns riesig, heute Abend mit den Fans unser Zehnjähriges zu feiern und dabei auch gleich die neue CD vorstellen zu können, da haben wir uns noch ordentliche musikalische Unterstützung geholt“, sagt Timo Uhlenbrock. „Wir werden heute erst die neuen Songs spielen und dann noch unsere gesammelten Werke der letzten Jahre, so dass wir insgesamt auf 30 Stücke in zwei Sets kommen“, ergänzte der Schlagzeuger.

In den Waggonhallen war es bereits der zweite Auftritt der Band und sicherlich nicht ihr letzter. Zugegeben, akustischer Pop-Rock ist derzeit weit verbreitet, vor allem durch bekannte Coversongs, aber die vielen selbst geschriebenen Texte der Band geben der Musik eine ganz persönliche Note. Besonders die wechselnden und mitunter kombinierten Stimmen zeichnen die Gruppe aus, so erhält jeder Song seine eigenen Klangfarben. Farben - sie spielen auch bei der Gestaltung der CD-Cover eine große Rolle, so dass diese gleich als projizierter Bühnenhintergrund mit verwendet werden konnten. Inhaltlich ging es, wie schon der Titel versprach, vor allem um das Leben, was gelingen und schiefgehen, was traurig und glücklich stimmen kann - und darum, wie man selbst mit den Entwicklungen umgeht. Den meisten Songs wohnte dabei ein spürbar positiver Geist inne, auch nach schwermütigen Intros kehrten Tempo und Tonlage schnell zum motivierenden Charakter der Band zurück. Wie gut die Mitglieder aufeinander eingespielt sind und mit welcher Energie sie ihre Texte umsetzen, war deutlich im Publikum spürbar. Mit mehr als 80 Konzertbesuchern war die Waggonhalle an diesem Abend gut gefüllt.

von Marcus Hergenhan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr