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„Momo“ kämpft gegen die Zeitdiebe

Samstag ist Premiere „Momo“ kämpft gegen die Zeitdiebe

Tausende Kinder freuen sich auf „Momo“. Am Samstag, 23. November, hat das Familienstück zur Weihnachtszeit um 18 Uhr im Theater am Schwanhof Premiere. Die Schulvorstellungen bis Weihnachten sind bereits komplett ausverkauft.

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Momo (Marlene Hoffmann, von links) versucht, gemeinsam mit ihrer Schildkröte Kassiopeia den grauen Herren (Mateusz Dopieralski, Nesrin Adloff, Tom Bartels und Artur Molin) das Handwerk zu legen.Foto: Christian Buseck

Quelle: Christian Buseck

Marburg. Das Hessische Landestheater bringt in der Weihnachtszeit einen Buchklassiker auf die Bühne: Michael Endes „Momo“ ist jetzt 40 Jahre alt und noch immer ungemein aktuell. Denn Zeitdiebe - bei Ende sind es hinterlistige und stets Zigarre rauchende graue Männer - lauern überall in einer Welt, in der nahezu alles dem Gedanken der Nützlichkeit, des wirtschaftlichen Erfolgs und eines stetigen Wachstums unterworfen ist.

Erstmals präsentiert das Landestheater sein Weihnachtsstück im Theater am Schwanhof. Gezwungenermaßen, denn die Stadthalle wird gerade umgebaut. Für die Kinder bedeutet dies: Sie sind viel näher dran am Geschehen, der Saal fasst nur rund 200 Zuschauer und nicht 500 wie die Stadthalle. Für das Theater allerdings ist „Momo“ dort eine Herkulesaufgabe: 31 Schulvorstellungen sind geplant - bis in den Januar und Februar hinein. Gespielt wird oft zweimal am Tag - um 9 und um 11 Uhr. Hinzu kommen bis Weihnachten 13 Familienvorstellungen - um 16 oder 18 Uhr, an manchen Tagen wird zu beiden Zeiten gespielt. Stress pur für das Ensemble, dass mit „Momo“ auch noch elf Gastspiele gibt.

Das Angebot des Landestheaters für alle anderen Theaterbesucher ist in dieser Zeit deutlich eingeschränkt. Auf der Bühne im Theater am Schwanhof ist im Dezember nur noch das sehr sehenswerte Gastspiel „Goethe: Faust I - Kommentierte Darbietung“ der beiden Kabarettisten Michael Quast und Philipp Mosetter zu sehen, wenn die Bühne wegen eines Momo-Gastspiels geräumt ist. Alternativen sind „Frankenstein“ im Fürstensaal und der Theaterjugendclub, der am 13. Dezember mit seiner neuen Produktion Premiere in der Galeria Classica hat.

Service:

  • Für die Premiere am Samstag, 23. November, um 18 Uhr gibt es noch Karten. Ebenso für folgende Familienvorstellungen: Sonntag, 24. November, 16 Uhr; Samstag, 30. November, 16 und 18 Uhr; Sonntag, 1. Dezember, 16 und 18 Uhr; Sonntag, 8. Dezember, 16 Uhr; Samstag, 14. Dezember, 16 und 18 Uhr; Sonntag, 15. Dezember, 16 Uhr; Samstag, 21. Dezember, 16 und 18 Uhr; Sonntag, 22. Dezember, 18 Uhr.
  • Für folgende Schultermine im neuen Jahr gibt es noch Karten: 27. Januar, 9 Uhr; 28. Januar, 11 Uhr; 14. Februar, 9 Uhr; 25. Februar, 11 Uhr; 26. Februar, 9 Uhr. Infos: Jürgen Sachs unter 06421/ 9902 37 und j.sachs@theater-marburg.de.

Aktion für OP-Abonnenten

Für ihre Abonnenten bietet die OP eine besondere Aktion an: Ab Samstag gibt es solange der Vorrat reicht Michael Endes Buch Momo in Kombination mit dem Kauf von vergünstigten Eintrittskarten für das Theaterstück zum ABOplus-Preis. Als besondere Attraktion für OP-Abonnenten gibt es die Vorstellung am 22. Dezember um 18 Uhr zum Sonderpreis von fünf Euro je Karte. Buch und Karte gibt es in der OP-Geschäftsstellen im Schlossberg-Center und im Verlagsgebäude Franz-Tuczek-Weg.

von Uwe Badouin

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