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Mörderisch spannende Inszenierung

OP-Buchtipp: Theresa Prammer: „Wiener Totenlieder“ Mörderisch spannende Inszenierung

Es wird Mozarts Zauberflöte gespielt an der Wiener Oper. Ein Nebendarsteller hat Probleme in sein Kostüm zu kommen, sein Garderoben-Helfer ist nicht aufzufinden. Als er sich dann doch so halbwegs in den Latexanzug mit Spiegelscheiben gequetscht hat und die Bühne betritt, stirbt er. Ermordet.

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Theresa Prammer: „Wiener Totenlieder“

Quelle: Ullstein-Verlag

Er ist nicht der erste und nicht der letzte Tote in Theresa Prammers Krimidebüt „Wiener Totenlieder“.

Die Österreicherin ist Schauspielerin und Regisseurin – und kennt die Welt des Theaters damit wie ihre Westentasche.

Kein Wunder also, dass sie ihr Erstlingswerk an der weltberühmten Wiener Oper spielen lässt. Kein Wunder, dass sie dieser ganz eigenen Welt den Spiegel vorhält.

Mit großer Spannung, viel Humor und ein wenig Ironie lässt Prammer die gescheiterte Sängerin und Tochter einer berühmten Sopranistin, Carlotta Fiore, als Komparsin verdeckt ermitteln.

Ihr zur Seite steht der Ex-Mordermittler und nun als Clown arbeitende Conrad Fürst. Es wird alles andere als leicht für die beiden. Denn neben dem Mörder kämpfen sie auch gegen Dämonen aus der Vergangenheit.

  • Theresa Prammer: „Wiener Totenlieder“, Ullstein-Verlag, 384 Seiten, 16,99 Euro.

von Katharina Kaufmann

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