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Mobiles Kindertheater macht Spaß

Marburger Schlossfestspiele Mobiles Kindertheater macht Spaß

Ein norwegischer Bergtroll mit neongelbem Schnodder, Zuschauer, die ein Geburtstagsständchen singen, und das ganze Schloss als Kulisse: „Das Schlossgespenst“ ist ein mobiles Kindertheater, das richtig Spaß macht.

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Hautnah sind die Besucher dabei, wenn das Schlossgespenst Elsbeth (Pamela Heuvelmanns) sie mit in die Tiefen des Schlosses nimmt, wo sie auf den Bergtroll treffen (Tilman Birschel).

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. Wenn man 772 Jahre alt wird, kann man schon mal eine ordentliche Teeparty schmeißen. Aber da hat sich Schlossgespenst Elsbeth zu früh gefreut. Erst macht sich der norwegische Bergtroll Hakon über den Geburtstagskuchen her und dann ist auch noch der einzige geladene Gast Dr. Ohrwurm entführt. Elsbeth nimmt zusammen mit Erdkröte Erda die Suche auf – mit tatkräftiger Unterstützung der Zuschauer und des Spukfinders Manfred Brücker.

Der sammelt die Besucher am Parkplatz des Schlosses ein und übt mit ihnen schon mal das Geburtstagsständchen für Elsbeth. Dann geht es zu deren Lieblingsplatz im Schloss – hinter den dicken Mauern, unterhalb des Frauenbaus. Dort ist alles für den Gespenstertee vorbereitet. Den Kuchen verleibt sich allerdings Bergtroll Hakon (Tilman Birschel) ein. Und kaum hat der sich wieder, na ja getrollt eben, erweist sich Elsbeths Gast Dr. Ohrwurm als entführt.

„Immer dem Schnodder nach“, den Hakon hinterlässt, geht es über das Schlossgelände zunächst zum Hexenturm und schließlich hinunter in die Kasematten.

Die Produktion ist darauf ausgelegt, die Kinder mit einzubeziehen, und zwischendurch gibt es vom Spukfinder noch Interessantes über das Landgrafenschloss zu lernen. Das macht auch den Erwachsenen Spaß – die bei der Uraufführung am Samstagnachmittag sogar in der Überzahl waren.

Zu gruslig für Kinder unter fünf

Schlossgespenst Elsbeth (Pamela Heuvelmans) und Erda (Sofia Fuss am Saxophon) spüren den entführten Dr. Ohrwurm (der Marburger Zauberer Juno) schließlich auf und versuchen gemeinsam mit dem Publikum, den listigen Bergtroll zu überlisten. Hypnose inklusive.

Für dieses vierte Abenteuer von Schlossgespenst Elsbeth wurde die Norwegerin Trine Franksdatter mit einer Komposition beauftragt, Suse Pfister und Thurid Goertz übernahmen die künstlerische Umsetzung. Jünger als fünf sollten die kleinen Zuschauer übrigens nicht sein, damit sie sich in den dunklen Gemäuern nicht zu sehr fürchten.

„Das Schlossgespenst und der listige Bergtroll“ ist eine von drei Produktionen der diesjährigen Schlossfestspiele des Vereins „musica europa“. Im Mittelpunkt steht Norwegen.

Karten gibt es nur noch für Karten gibt es nur noch für die Vorstellungen am Samstag um 17 Uhr sowie am  Sonntag um 11 und 15 Uhr. Alle anderen Vorstellungen sind ausverkauft. Pro Vorstellung sind maximal 30 Zuschauer zugelassen. Weitere Informationen unter www.musicaeuropa.de.

von Nadja Schwarzwäller

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