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Mitreißendes Gute-Laune-Musical

"Cinderella" ist zurück Mitreißendes Gute-Laune-Musical

Strahlende Gesichter beim Publikum und beim Ensemble, Szenenapplaus und am Ende Standing Ovations im Erwin-Piscator-Haus: Das Rock-‘n‘-Roll-Märchen „Cinderella“ des Hessischen Landestheaters ist wieder da.

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Schlechte Stimmung im Palast: Der Prinz (Artur Molin) hat nur noch den Schuh seiner Cinderella. Der König (Ogün Derendeli), der seinen Sohn unbedingt verheiratet wissen will, ist nicht amüsiert.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Intendant Matthias Faltz hat seine Casting-Show „Prinz sucht Frau“ neu aufgelegt. Und siehe da, der Open-Air-Publikumshit „Cinderella - A Rock‘n‘Roll Fairytale“, der im Sommer 2015 Tausende Zuschauer auf dem Marktplatz begeisterte, funktioniert auch in der neuen Stadthalle.

Das Rock'n'Roll-Märchen "Cinderella" wurde von Intendant Matthias Faltz für das Erwin-Piscator-Haus in Marburg neu inszeniert. Am Samstag fand die gelungene Premiere statt.

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Auch bei der großen Wiederaufnahme am Samstag gab es immer wieder Szenenapplaus von den 300 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Erwin-Piscator-Haus. Kein Wunder: „Cinderella“ ist ein Gute-Laune-Musical mit schönen Kostümen, einer großartigen Live-Band und mit tollen Songs. Und es ist immer wieder verblüffend, auf wie viele richtig gute Sängerinnen und Sänger das Hessische Landestheater zurückgreifen kann: Artur Molin als Prinz, Ogün Derendeli als König, Franziska Knetsch in einer Doppelrolle als knallharte Stiefmutter und nette Fee sowie Lene Dax als Cinderella singen fantastisch gut 13 Rock-, Pop- und Bluesklassiker - von James Browns Hit „It’s a Man’s World“ über Adeles „Rolling in the Deep“, Joan Jetts Ohrwurm „I Love Rock’n’Roll“ bis zum großen Disco-Finale „Uptown Funk“ von Mark Ronson.

Stück hat nichts von seinem Charme verloren

Die Rathaus-Kulisse ist natürlich weg, stattdessen gibt es auf der geschickt ausgeleuchteten Bühne ein einfaches Stahlgerüst und Projektionsflächen für kleine, nette Videos. Das reicht. Den Rest macht das spielfreudige Ensemble, dem diese witzige und freche Märchenversion nach wie vor sichtlich Spaß macht. Neu im Ensemble sind Lisa-Marie Gerl und Insa Jebens als prollige Stiefschwestern sowie Thomas Huth und Maximilian Heckmann als witziges Minister-Duo. Hinzu kommen Tänzerinnen und ein Chor für sorgfältig choreografierte Massenszenen.

Kurzum: „Cinderella“ wirkt in der Halle natürlich anders als auf der großen Open-Air-Bühne, es hat aber nichts von seinem Charme verloren. Vom Publikum gab es am Samstag am Schluss minutenlangen Applaus und Standing Ovations. Zu Recht.

  •  „Cinderella“ ist am Freitag, 23. September, ab 19.30 Uhr wieder im Erwin-Piscator-Haus zu sehen.

von Uwe Badouin

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