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Mit weißem Shirt unter die Farbdusche

Holi-Farbrausch-Festival Mit weißem Shirt unter die Farbdusche

Mit jedem Farbwurf, bei denen stündlich das bunte „Mikrokonfetti“ in die Luft geworfen wurde, wurde die Menge bunter. Zu lauter Musik feierte die Menge ausgelassen auf dem Messeplatz.

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Das gleichzeitige Werfen der Farbe ist ein spektakulärer Moment und kreiert binnen Sekunden individuelle T-Shirts.

Quelle: Patricia Graehling

Marburg. Wie beim Holi-Farbrausch-Festival üblich, kamen die meisten Besucher mit weißen Shirts auf das Gelände. Dieser Zustand hielt natürlich nicht lange an. Auch wenn das bunte Pulver an sich wieder abgeklopft werden kann, sorgten zahlreiche Besucher mit Wasserpistolen, die mit Farbwasser gefüllt waren, dafür, dass jeder bunt blieb oder wurde. „Ich finde die Farben cool“, fand auch die 16-jährige Franziska aus Marburg und auch ihre gleichaltrige Freundin Pauline freute sich: „Ich habe so etwas noch nie gemacht“.

Insgesamt 2500 Besucher feierten auf dem Marburger Messeplatz den Farbrausch, der angelehnt ist an das hinduistische Fest der Farben in Indien.

„Wir haben Glück mit dem Wetter, es hat kein einziges Mal geregnet und es war schön warm. Die Leute sind alle gut drauf, es gab keine großen Vorfälle“, bilanzierte Philipp Polley vom Veranstalter Justa-Event gegenüber der OP. Zur Musik von Adaptiv, Krumm & Schief sowie Finger & Kadel und dem „Local Hero“ Max Schweißhelm zum Schluss wurde zehn Stunden lang zu Electronic-Music ausgiebig getanzt.

In Marburg immer leiser

Auch wenn dieses Mal weniger Besucher als in den Vorjahren kamen, wollen die Veranstalter wieder in die Universitätsstadt kommen. „In Marburg sind wir generell etwas leiser“, erklärte Polley. Denn es gelte, die Anwohner in Wehrda vor zu hoher Lautstärke zu schützen. Als Auflage der Stadt Marburg, die Polley sehr für die professionelle Zusammenarbeit lobte, wurden regelmäßig Lärmmesspunkte in der Stadt zur Kontrolle abgefahren - Highlight dieses Jahr war sicher Moguai, der zu den Pionieren der deutschen Electronic-Szene gehört. In seinem DJ-Set verband er unterschiedliche Stile.

Dabei remixte er auch Songs wie „Operation Blade“ von Public Domain aus dem Jahr 2001 in seinem Set, das natürlich auch aktuelle Musik sowie eigene Tracks enthielt. Moguai sei ein langjähriger Freund, mit dem sie seit vielen Jahren auch für andere Festivals zusammenarbeiten, erklärte der Veranstalter. Auch wenn er sonst ein größeres Publikum gewohnt ist - er legte auch schon beim Tomorrowland, der Love Parade oder der Nature One auf - habe ihm die begeisterte Menge in Marburg sehr gefallen.

von Mareike Bader

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