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Mit Vollgas quer durch die USA

"Need for Speed" Mit Vollgas quer durch die USA

Gnadenloses Autorennen zwischen zwei Erzrivalen: Die Verfilmung des Computerspiels „Need for Speed“ setzt auf PS-Maschinen, hat wenig zu erzählen und überzeugt mit Darstellern wie Aaron Paul und Michael Keaton.

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Tobey (Aaron Paul) will sich an dem teuflischen Dino rächen – dafür braucht er ein schnelles Auto. Foto: Constantin Film

Quelle: Constantin Film Verleih GmbH

Marburg. Das Genre des Rennfilms ist, sieht man von der „Fast and Furious“-Serie ab, etwas aus der Mode gekommen. Die Zeiten, als ein Haudegen wie Steve McQueen mit atemberaubenden Verfolgungsjagden ohne Stuntman zum „King of Cool“ wurde, sind lange vorbei.

Doch an diese Epoche wollen die Macher von „Need for Speed“ erkennbar anknüpfen. Ihre Adaption des gleichnamigen Computerspiels kommt als rasantes, bisweilen aberwitziges Spektakel daher. Dabei ist die Story simpel gestrickt.

„Need for Speed“ erzählt die Geschichte des Zweikampfes zwischen dem kreuzbraven Mechaniker Tobey (Aaron Paul) und dem teuflischen Karrieristen Dino Brewster (Dominic Cooper), der für seinen Erfolg über Leichen geht.

Regisseur Scott Waugh hat den Film mit dem Bleifuß inszeniert, aber er fährt ihn dank der passablen Schauspieler nicht an die Wand. Überzeugen kann vor allem der zweifache Emmygewinner Aaron Paul („Breaking Bad“) als guter Kumpel. Newcomerin Imogen Poots beweist, dass Motorsport nicht nur Männersache ist. Heimlicher Star des Films ist der exzentrische Michael Keaton als durchgeknallter Ex-Rennfahrer, der die Rennen im Internet organisiert und als diabolischer Radioreporter kommentiert. Hinter dicken Brillengläsern funkeln spöttische Blicke, die uns nahelegen, den ganzen PS-Quatsch bloß nicht ernst zu nehmen.

von Johannes von der Gathen

Zuschauermeinungen aus der OP-Vorpremiere:

„Rasanter Actionspaß mit vielen Blechschäden. Cool – und wo krieg ich jetzt den Mustang her?“Sam Schneider (27) aus Marburg

„Brumm, brumm. Ich motz jetzt meinen Rollstuhl auf. Cooler Film.“

Michael Gasser (28) aus Marburg

„Wer das Spiel liebt, wird den Film auch lieben. Action und Spannung. Top.“

Reimund Hartung aus Wetter

„Laue Story, aber gute Action-Szenen.“

Sebastian Rapp aus Marburg

„Unterhaltsame Umsetzung eines Computerspielklassikers, die aber nicht ganz die Qualität der „The Fast and the Furious“-Reihe erreicht.Felix Stumpf (26) aus Marburg

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