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Mit Schwung und Gefühl in den Advent

VfL Marburg: Sinfonisches Blasorchester Mit Schwung und Gefühl in den Advent

Großer Andrang herrschte beim „Konzert zum Advent“ des Sinfonischen Blasorchesters des VfL Marburg in der Ockershäuser Matthäuskirche.

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Das große Sinfonische Blasorchester des VfL Marburg spielte ein Adventskonzert in der Ockershäuser Matthäuskirche.

Quelle: Mareike Bader

Marburg. Dicht drängten sich die Zuhörer am ersten Advent in der Matthäuskirche in Ockers­hausen. Wer keinen Sitzplatz mehr bekam, stand eben im Eingangsbereich hinter der Glasscheibe oder oben in der letzten Reihe der Empore.

Die etwa 60 Musikerinnen und Musiker des VfL Marburg erfüllten die Kirche mit vollem feierlichen Klang und machten bei ihrem „Konzert zum Advent“ mit tollen Arrangements unter der Leitung von Yvonne Wick Lust auf Weihnachten.

Die stellvertretende Dirigentin, die seit 1992 beim VfL Marburg bei den Klarinetten mitspielt, trat an diesem Abend auch als Solistin auf. Beim Adagio für B-Klarinette und Orchester von Heinrich Joseph Baermann, im Arrangement von Rob Ares, unterstrich sie in den ­anspruchsvollen Solo-Passagen die gute musikalische Ausbildung, die sie beim VfL Marburg genossen hat.

Das Dirigat übernahm bei diesem Stück Oskar Roithmann, ­bischöflicher Orgelbeauftragter der Region Marburg und Amöneburg, der später an der Orgel spielte. Ulrich Moormann, seit 2012 Dirigent des Sinfonischen Blasorchesters, war bei dem Konzert verhindert.

Weihnachtsmedleys begeistern

Neben schönen Melodien, die aus Filmen bekannt sind, wie „Cinderella’s Dance“ aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder „Ukrainian Bell Carol“ aus „Kevin – Allein zu Haus“ erklangen auch traditionellere Lieder, wie das französische „Il est né le devin enfant“, das von einem Bläser-Ensemble präsentiert wurde.

Das Holzblas-Sextett wurde dabei von Peter Müller an der Trompete erweitert. Eigentlich war auch ein reines Blechbläser-Sextett geplant, das jedoch krankheitsbedingt absagen musste.

Besonders schön waren beim „Konzert zum Advent“ die Arrangements, die mehrere Weihnachtslieder verarbeiteten. So gleich zu Beginn die kleine ­Adventsfantasie „Mentis“ von Thiemo Kraas, in dem „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Mach hoch die Tür“ vorkamen.

„O Sanctissima!“, eine festliche Weihnachtsmusik von Markus Götz, verband zu „Oh, du Fröhliche“ weitere Lieder wie „Joy to the World“, „Fröhliche Weihnacht‘ überall“ oder Händels „Hallelujah“ und bekam durch Triller der Piccolo-Trompete noch eine besondere Note.

Mit „Sleigh Ride“, bei dem die Melodie durch die verschiedenen Instrumentengruppen wechselte und dabei atmosphärisch mit Xylophon oder ­Schellenkranz begleitet wurde, endete das Konzert.

Das Publikum bedankte sich mit kräftigem Applaus und wurde mit dem Klassiker „Evening Prayer“ aus Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ verabschiedet.

von Mareike Bader

 
 
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