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„Mimesis“: Vom Schein und Sein

„betreff:theater“ „Mimesis“: Vom Schein und Sein

Das studentische „betreff:theater“ ist eine der regsten Amateurtheatergruppen der Stadt Marburg. „Mimesis“ heißt die inzwischen 15. Produktion der Gruppe. Am Montag, 19. Januar, ist um 20 Uhr in der Waggonhalle Premiere.

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Das Foto zeigt eine Szene aus einer früheren Produktion des „betreff:theaters“, das in seinen Stücken immer wieder aktuelle Themen aufbereitet.

Quelle: Archivfoto

Marburg. In „Mimesis“ geht es um das Leben im „Zeitalter virtueller Profiloptimierung“ in Zeiten von Facebook, Google & Co, um die virtuelle Welt und die Realität, die mit Online-Profilen nicht immer mithalten kann.
Behilflich sei uns allen bei der Optimierung des eigenen Scheins die Mimesis, die Nachahmung, laut Aristoteles eines der ältesten menschlichen Bedürfnisse, so das „betreff:theater“. Die „Mimesis“ helfe uns, uns anzupassen, uns zu verständigen, Beziehungen zu führen. Und sie führe dazu, dass wir begehrten, was andere begehre.

Auch die Menschen in der neuen Inszenierung ahmen in drei skurril-komischen Szenen nach, was sie nicht sind und begehren, was sie nicht haben. Authentisch sei fast nichts mehr, alle seien Meister der Nachahmung geworden. Das Problem sei nur: Sie glaubten, es sei echt.

  • Weitere Aufführungen: 20., 24. und 25. Januar, jeweils 20 Uhr in der Waggonhalle.

von unseren Redakteuren

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