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Milieu-Drama will Vorurteile abbauen

OP-Vorpremieren Milieu-Drama will Vorurteile abbauen

Kinofans können am Sonntag, 8. September, zwei Filme vor dem Bundesstart sehen: Die Komödie „Da geht noch was“ um 11.30 Uhr im Cineplex und „Ummah“ von Regisseur Cünet Kaya, der zur Premiere um 20.30 Uhr ins Capitol kommen wird.

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Kaum hat ihn die Frau verlassen, mutiert der Patriarch (Henry Hübchen) in „Da geht noch was“ zum jammernden Häufchen Elend (linkes Bild). Frederick Lauf (rechtes Bild) spielt in „Ummah –Unter Freunden“ einen Ex-V-Mann, der vor Neo-Nazis flieht und in Berlin-Neukölln bei Muslimen Freunde findet.Fotos: Constantin / Senator

Marburg. Eltern sind nicht perfekt - das erkennen Kinder spätestens in der Pubertät. Absurd wird es aber, wenn sich die Respektspersonen von einst wie störrische Teenager benehmen. So geht es Conrad in der Tragikomödie „Da geht noch was“. Die Eltern haben sich getrennt und der Sohn muss mitansehen, wie sein Vater vom launischen Familienpatriarchen zum jammernden Häuflein Elend mutiert. Conrad beschließt, den Vater aus seinem Lotterleben herauszuholen. Doch dabei kracht es gewaltig, vor allem weil Conrads eigene Ehefrau und der pubertierende Sohn Jonas ganz andere Pläne haben. Henry Hübchen und Florian David Fitz spielen Vater und Sohn.

n Der Protagonist des Films „Ummah - Unter Freunden“ arbeitet als verdeckter Ermittler für den Verfassungsschutz. Nachdem er bei einem Einsatz in der rechten Szene zwei Neonazis erschossen hat, will er aussteigen. In Berlin-Neukölln gibt sich Daniel alle Mühe, seine Vergangenheit abzuschütteln. Dort lernt er über den Gebrauchtwagenhändler Abbas die islamische Gemeinschaft des Bezirks kennen. Regisseur Cünet Kaya wird sein selbst finanziertes Milieu-Drama, das Vorurteile abbauen will, am Sonntag im Capitol vorstellen.

Mit dem Gutschein in der Samstagsausgabe der OP erhalten Sie ermäßigten Eintritt.

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