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„Metal muss nicht böse und dunkel sein“

Schröck „Metal muss nicht böse und dunkel sein“

Miriam Bischofsberger und Manuel Nozulak sind die vielleicht jüngsten Festivalveranstalter Deutschlands.

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Metal meets Mittelalter: Musikfans im Gespräch mit dem Schröcker Stefan Georgi alias Angus MacLeod beim „Chaostraum Open Air“

Quelle: Claudia Weber

Schröck. Die beiden 18-jährigen Schüler der Marburger Elisabethschule wagten sich am Samstag bereits zum zweiten Mal an die Ausrichtung des „Chaostraum Open Airs“ am Schröcker Sportheim. Und sie zeigten, dass es gar nicht so schwer ist, ein Festival auf die Beine zu stellen. Bands konnten sich über die Internet-Community MySpace bewerben. Eingeladen wurde mit Flyern und Aushängen. Die waren bewusst farbig, „um zu zeigen, dass bei Metal nicht alles böse und dunkel sein muss“, erzählte Miriam. Für den Veranstaltungsort war Manuel verantwortlich, der in Schröck wohnt und als Schlagzeuger der Band „Nebelhall“ ein Heimspiel hatte. Von Ortsvorsteher Harald Nahrgang erhielt er eine Sondergenehmigung für lautes Feiern nach 23 Uhr, die es sonst in Schröck nur für die Kirmes gibt. Man hatte im vergangenen Jahr gute Erfahrungen mit den düster aussehenden, aber friedlichen Musikfans gemacht. So meldete Manuel diesmal wieder 200 Besucher beim Ordnungsamt an. Viele der Metal-Fans zelteten hinter dem Sportheim. Schröcker Bauern hatten ihre Wiesen unterhalb des Elisabethbrunnens zur Verfügung gestellt. Alle Helfer beim Festival waren Freunde von Miriam und Manuel. Auch die Eltern wurden eingespannt, um die hungrigen Festivalbesucher mit Bratwurst zu versorgen.

Weitere Unterstützung aus Schröck kam von Stefan Georgi und seiner Frau Sabine. Die beiden sind Mitglieder des schottischen Clans MacLeod und bieten normalerweise in Kilt und Plaid auf Mittelaltermärkten Honigwein und Handwerkskunst an.

von Claudia Weber

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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