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70 Bands, 13 Klubs

MaNo-Musikfestival in Marburg 70 Bands, 13 Klubs

Das MaNo-Musikfestival hat in Marburg inzwischen Kultstatus. Am Wochenende steht die 22. Auflage an.

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Alternative-Indie-Rock hat die Band „Deaf Trap“ aus Northampton im Gepäck.

Quelle: Veranstalter

Marburg. Ursprünglich von Musikern aus Marburg und Northampton organisiert ist aus dem MaNo-Festival längst die größte Partnerschaftsaktion der Stadt Marburg geworden: Zum 22. Festival reisen Bands aus ­allen Marburger Partnerstädten an – sogar aus dem tunesischen Sfax und dem fernen Sibiu in Rumänien. Organisiert wird das Festival nach wie vor ehrenamtlich, alle Musiker aus den Partnerstädten werden privat untergebracht. Jede Band hat einen Betreuer, der ihr die Stadt zeigt.

Diesen Donnerstagabend beginnt das Festival in der Waggonhalle traditionell mit dem Konzert aller Gastbands: Ab 19 Uhr treten in dem Kulturzentrum die Sandra-Peschke-Band aus Eisenach, InGver und J & B aus Maribor (Slowenien), Deaf Trap und Will Sey aus Northampton (England), The Gabba Gabba Queen And The Dirty Ducks und Violette aus Poitiers (Frankreich), Ins­taband aus Sfax (Tunesien) sowie Still Crazy aus Sibiu (Rumänien) auf. Das Ganze gibt es für überschaubare drei Euro Eintritt. Als besondere Gäste werden noch The Straw Horses aus Northampton auftreten.

Drei Bands pro Klub pro Abend

Am Freitag und Samstag steigen dann rund 60 heimische Bands in das Festival ein. Das musikalische Spektrum ist enorm: Es reicht von Singer-Songwriter über folkige Klänge bis hin zu hartem Rock. Jeweils ab 20 Uhr finden Konzerte in 13 Klubs statt. Mit dabei sind die klassischen Musik-Locations wie KFZ, Waggonhalle, Molly Malone‘s, Szenario, Cavete, der Jugendclub Compass, aber auch Kneipen wie das Sudhaus, die Schlucke, Gloria, Krokodil und Zum röhrenden Hirsch oder die Alte Mensa. Am Samstag stößt noch das TTZ dazu.

An jedem Abend spielen pro Klub mindestens drei Bands, darunter ist immer eine der Gastbands aus den Partnerstädten. Die Konzerte beginnen in der Regel um 20 Uhr, nur in der Alten Mensa geht es schon um 19 Uhr los. Jede Band hat knapp eine Stunde für ihr Programm. Das Besondere: In jedem Klub gibt es Bändchen für fünf Euro, die als Eintritt für alle Klubs gelten. Man kann also wunderbar durch die Stadt streifen und jede Menge Musik hören.

Anhänger der akustischen und leisen Klänge sollten ihre Schritte in Richtung Schlucke (Freitag), Sudhaus (Freitag/Samstag) oder Alte Mensa (Freitag/Samstag) lenken. Weltmusik steht vor allem im TTZ (Samstag) auf dem Programm. Laut, hart und heftig wird es dagegen an beiden Abenden im Szenario und im Krokodil – so die Einschätzung der Veranstalter.

von Uwe Badouin

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Sehr gut besucht war das Auftaktkonzert des MaNo-Festivals in der Waggonhalle. Foto: Michael Hoffsteter

Zum 22. Mal findet in Marburg das MaNo-Musikfestival statt. Das von Musikern organisierte Festival wurde am Donnerstag eröffnet. Am diesen Samstag endet es mit Konzerten in 13 Klubs.

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