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Mark Twain spürt
 Shakespeare nach

OP-Lesesommer Mark Twain spürt
 Shakespeare nach

Shakespeare ist groß. Übergroß. Bis heute unerreicht. Doch wer war er?

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Quelle: Piper-Verlag

Dies Frage treibt Stratfordianer und Baconisten seit einer kleinen Ewigkeit um.

Auch der große US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain beschäftigte sich damit: „Ist Shakespeare tot?“ heißt seine Auseinandersetzung mit einem Genie.

Und Twain offenbarte sich 1909 in diesem Essay als Anhänger der These, niemand anderes als Sir Francis Bacon könne der Autor der unsterblichen Dramen und Sonette gewesen sein.

von Uwe Badouin

 
Leseprobe

Haben ein Dutzend Menschen die Autorschaft der „Werke“ für sich reklamiert? Nein. Und aus gutem Grund. Die Welt weiß, dass es in jener Zeit nur einen einzigen Menschen auf Erden gab, der kompetent war – nicht ein Dutzend, nicht einmal zwei. In alten Zeiten stießen die Bewohner eines fernen Landes hin und wieder auf eine Reihe gewaltiger Fußabdrücke, die fünf Kilometer auseinanderlagen und von dem jeder fünfhundert Meter lang und zweihundert Meter tief war, mit zu Matsch zerquetschten Wäldern und Ortschaften mittendrin. Gab es Zweifel darüber, wer diesen gewaltigen Pfad zu verantworten hatte? Gab es ein Dutzend mögliche Verursacher? Gab es zwei? Nein – die Menschen wussten, wer das angerichtet hatte: Es gab nur einen Herkules.

  • Mark Twain: „Ist Shakespeare tot?“, Piper-Verlag, 122 Seiten, 14 Euro.
 
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