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Marburgerin startet Karriere in Hamburg

Lùisa im Café Trauma Marburgerin startet Karriere in Hamburg

20 Jahre jung ist Lùisa, die am Samstag, 2. März, ab 20 Uhr im Café Trauma ihre Debüt-CD „One Youth go“ vorstellt. Mit 17 hat sie ihr Elternhaus in Frankenberg verlassen, ist in eine WG in den Marburger Stadtteil Weidenhausen gezogen und hat 2011 am Philippinum ihr Abitur gemacht.

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Die Marburgerin Lùisa bastelt in Hamburg an ihrer Karriere. Jetzt kehrt sie mit ihrer Debüt-CD zurück.Foto: Mijo Discount

Marburg. 2009 stand sie zum ersten Mal solo auf der Bühne im Café de Gass: „Ich war so aufgeregt“, erinnert sie sich. Danach folgten kleine Tourneen in den Ferien, Konzerte mit Hutgeld, Spenden und manchmal gegen Festgage.

Aufgeregt ist sie noch heute, wenn sie die Bühne betritt. Nur passiert das inzwischen sehr oft. Kurz nach dem Abitur verließ sie Marburg in Richtung Hamburg. „Was kann man kurz nach dem Abitur schon machen, wenn man nicht genau weiß, wohin die Richtung geht. Erst einmal reisen, ein Auslandsjahr? Ich habe mich für die Musik entschieden“, sagte sie der OP. Lùisa, die mit vollem namen Luisa Ortwein heißt, hat erst einmal ihre Solo-CD mit eigenen Songs im Studio Kassel fertiggestellt.

In Hamburg will sie nun ihre Karriere starten. Die ersten Schritte sind sehr vielversprechend: Kaum in Hamburg angekommen erhielt sie einen Vertrag von der Agentur OHAmusic. Rund 80 Auftritte hatte sie im vergangenen Jahr, darunter einen bei „ZDF Kultur“. Inzwischen gibt es nach Angaben ihrer Agentur Anfragen von Major- und Indielabels, und auch Anfragen vom Fernseh- und Radiosender.

Jetzt freut sie sich erst einmal auf Marburg, auf alte Freunde aus der Schule. Ihre Musik kann man mit New Folk umschreiben. Ihre Stimme ist ebenso eigenwillig wie auffällig, ihre Songs sind eingängig. So sitzt sie mit ihrer Gitarre und ihrer Loop-Station auf der Bühne. Begleitet wird sie inzwischen von dem 21-jährigen Marburger Benito Pflüger, der in London Schlagzeug studiert hat und, wie sie sagt, „ein Tausendsassa ist - er spielt Percussion, gleichzeitig Keyboard und singt“.

„So langsam“, sagt Lùisa, „formt sich eine Band heraus.“ Man darf gespannt sein, wie sich ihre musikalische Karriere entwickelt.

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