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Marburger lieben Gedichte

Poetischer Frühling Marburger lieben Gedichte

Mehr Verständnis für die Lyrik schaffen will die Neue Literarische Gesellschaft. Unterstützt wird sie dabei von vielen Marburgern, die im Café Vetter Lieblingsgedichte lasen.

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Sie traten beim poetischen Frühling an: Dr. Adnan Al-Toma (von links), Karin Mosebach, Camelia Markeli, Dr. Anca Raluca Radu, Larissa Wagner, Dr. Peter Preusse, Karl-Heinz Symon und Wolfgang Schön. Jean Kleeb sorgte für die musikalische Umrahmung. Auf dem Foto fehlen Gerlinde und Professor Horst Schwebel, Inge Hauschild-Schön sowie Bürgermeister Dr. Franz Kahle.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Die Lyrik hat es schwer auf dem Buchmarkt gegen die Epik oder die Dramatik. Dabei ist sie uralt. Die Neue Literarische Gesellschaft (NLG) hat sich gemeinsam mit dem Kulturamt eine Reihe überlegt, die für Lyrik werben will.

Am Sonntag kamen bei der dritten Auflage wieder mehr als 70 Zuhörer in das Café Vetter. Dort lasen oder rezitierten Camelia Markeli, Dr. Anca Raluca Radu, Gerlinde Schwebel, Inge Hauschild-Schön, Karin Mosebach, Dr. Adnan Al-Toma, Larissa Wagner, Professor Reinhard Brandt, Dr. Peter Preusse, Professor Horst Schwebel, Karl-Heinz Symon und Bürgermeister Dr. Franz Kahle.

Der NLG-Vorsitzende Ludwig Legge ist positiv überrascht: „Das Projekt läuft viel besser, als ich gehofft hatte.“ Dr. Adnan Al-Toma etwa sprach und sang ein arabisches Gedicht, Professor Brandt las Bertolt Brecht, Larissa Wagner stellte ein russisches Gedicht in deutsch und russisch vor, Camelia Markeli und Anca Radu präsentierten rumänische Gedichte in deutsch und rumänisch und Bürgermeister Kahle rezitierte auswendig eine Ballade von Chamisso und überraschte das Publikum mit einem Gedicht in westfälischer Mundart. Für die musikalische Umrahmung sorgte der brasilianische Musiker und Komponist Jean Kleeb.

Die Reihe ist so erfolgreich, dass im Herbst eine vierte Lyrik-Veranstaltung folgen soll, sagte Legge.

von Uwe Badouin

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