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Ausstellung würdigt das Werk Ubbelohdes

Marburger Kunstverein Ausstellung würdigt das Werk Ubbelohdes

In diesem Jahr wäre Otto Ubbelohde 150 Jahre alt geworden. Im Marburger Kunstverein ist mit rund 150 Arbeiten eine der wohl größten Ubbelohde-Ausstellungen aller Zeiten zu sehen.

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Erhardt Jakobus Klonk (links) vom Kunstverein und Ludwig Rinn, Vorstandsvorsitzender der Otto-Ubbelohde-Stiftung, hängen die letzten Bilder der Ausstellung.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Neben Carl Bantzer ist Otto Ubbelohde der überregional wohl bekannteste Marburger Künstler. Vor allem seine Illustrationen zu den Märchen der Brüder Grimm haben den 1867 in Marburg geborenen und 1922 in Goßfelden gestorbenen Landschaftsmaler und Grafiker populär gemacht. Und doch wäre der Künstler in Vergessenheit geraten, gäbe es nicht die Otto-Ubbelohde-Stiftung und deren Vorstandsvorsitzenden Ludwig Rinn, der sich seit vielen Jahren um das Erbe des Künstlers bemüht.

Die Ausstellung „nah und fern“ im Kunstverein ist die vierte Ausstellung nach einer kleinen Schau im Ubbelohde-Haus zu Beginn des Jahres und Ausstellungen im Oberhessischen Museum in Gießen und im Malerdorf Willingshausen. Und es ist mit Abstand die Größte.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kunstvereins, des Kunstmuseums der Philipps-Universität und der Otto-Ubbelohde-Stiftung. Rund 150 Arbeiten des Künstlers sind bis zum 9. November zu sehen. Landschaftsbilder ebenso wie Zeichnungen und Grafiken des vielseitigen Künstlers, der nach seinem Studium an der Kunstakademie München in seine Heimat zurückkehrte, in Goßfelden ein Atelierhaus errichtete und immer wieder Motive aus Marburg und der näheren Umgebung malte.

Zur Ausstellung ist ein kleiner, aber feiner und sehr informativer Katalog erschienen. In die Ausstellung führt Dr. Susanne Ließegang (Gießen) ein.

  • Die Ausstellung wird diesen Freitagabbend um 18 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 9. November zu sehen. Der Eintritt ist frei.

von Uwe Badouin

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