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Gerda Waha stellt in China aus

Expo in Peking Gerda Waha stellt in China aus

Eine Marburger Künstlerin ist wieder zur Weltausstellung Expo in Peking eingeladen worden.

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Gerda Waha hat Samen und Fruchthülsen von Urwaldpflanzen in Epoxidharz gegossen, die vom Aussterben bedroht sind. Die Kuben messen 20 x 20 x 20 Zentimeter.

Quelle: privat / Uwe Badouin

Marburg. Im vergangenen Jahr war die Marburger Künstlerin Gerda Waha erstmals eingeladen, sich mit ihren Arbeiten an der China / Beijing International Cultur & Creative Industry Expo zu beteiligen. Offenbar gefiel die Kunst der Marburgerin den Ausstellungsmachern im Reich der Mitte so gut, dass die 75-Jährige jetzt wieder eingeladen wurde: Die 12. Bejing Expo ist eine riesige Messe für Musiker, Designer, Kulturschaffende und natürlich für Künstler. Peking oder Beijing, wie die Chinesen ihre Hauptstadt nennen, ist mit knapp 12 Millionen Einwohnern im Stadtgebiet und mehr als 21 Millionen im Verwaltungsbezirk eine der größten und zugleich ältesten Städte der Welt.

Die Expo beginnt heute und endet am 14. September. Im Gepäck hat Gerda Waha, die Mitglied der Künstlergruppe Werkstatt Radenhausen ist, eine Arbeit mit dem Titel „Wenn die Sehnsucht Kosmos heißt …“ Waha hat Fruchthülsen aus brasilianischen Urwäldern, die sie vor Ort mit der Erlaubnis der Naturschutzbehörde und einer­ kundigen Biologin sammeln durfte, in Epoxidharz gegossen. „Es sind Samenkapseln von Bäumen und Pflanzen, die unter Naturschutz stehen und durch Raubbau vom Aussterben bedroht sind“, teilte sie mit. Diese Objekte sind neben anderen Werken von ihr auf der Expo in Peking zu sehen.

von Uwe Badouin

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