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Neuer Krimi-Star aus Schweden

Marburger Krimifestival Neuer Krimi-Star aus Schweden

Krimis und Schweden, das passt einfach. Jüngstes Beispiel: Emelie Schepp, 2016 zur besten Spannungsautorin des Landes gekürt. Und in dieser ­Woche beim Marburger Krimifestival vertreten.

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Gunilla Rising Hintz (rechts) übersetzte und moderierte, Manfred Fenner las aus der deutschen Übersetzung.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. 4999, 40.000 und eine Million – das sind quasi magische Zahlen, was die Autorenkarriere von Emelie Schepp angeht. Als mehrere schwedische Verlage ihr Romandebüt dankend ablehnten, entschied sie sich, es im Selbstverlag zu versuchen. Erstauflage: 4999 Stück.

Und siehe da: Sie waren nicht nur irgendwann verkauft, es waren sogar 40.000 Exemplare. Inzwischen hat sie die Millionen-Marke geknackt und 30 Länder haben die Rechte an ihren Büchern gekauft. Mit dem dritten Krimi, in dem die junge Staatsanwältin Jana Berzelius ermittelt, war Schepp zu Gast beim Marburger Krimifestival.

Norrköping war vor Schepp noch nie als Ort des Geschehens in der Krimiliteratur vertreten. Sie hat dort mehrere Jahre gelebt, bevor sie wieder nach Motala am Vätternsee zog, wo sie aufgewachsen ist. Dort diskutiert sie das, was sie schreibt, immer mit ihrem Mann Henrik. Wenn die beiden auf einem Waldspaziergang gemeinsam überlegen, wie das mit der Strangulation wohl am überzeugendsten funktioniert – ja, das könnte durchaus verstören, sagt sie lachend.

Ihre Karriere als Autorin begann Schepp mit einem Theaterstück und zwei Drehbüchern. Im Mai 2012 setzte sie sich an ihren ersten Krimi, „Nebelkind“, während sie noch ihren Vollzeitjob in der Werbung machte und mit zwei kleinen Kindern zuhause war. Nun ist in Deutschland der dritte Fall veröffentlicht, „Engelsschud“, und Nummer vier wird bereits aus dem Schwedischen übersetzt.

In „Engelsschud“ geht es um mehrere grausame Morde, die eine direkte Verbindung zu Staatsanwältin Jana Berzelius und zu einem Sanitäter haben. Dabei geht es gewohnt düster zu.

von Nadja Schwarzwäller

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