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„Die Zeit verrinnt, das Laster bleibt“

Marburger Bachchor „Die Zeit verrinnt, das Laster bleibt“

Der Marburger Bachchor trägt am Samstag und Sonntag im Erwin-Piscator-Haus Carl Orffs „Carmina Burana“ vor.

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Der Marburger Bachchor führt die „Carmina Burana“ in der kleiner besetzten Fassung für gemischten Chor, drei Gesangssolisten, zwei Klaviere und groß besetztes Schlagzeug auf.

Quelle: Gaertner

Marburg. Mittelalterliche Liebes-, Fress- und Sauflieder, Texte über die Flüchtigkeit des Lebens und die Gefahren des Glücksspiels in mittelhochdeutscher, lateinischer und altfranzösischer Sprache hat Carl Orff in seiner „Carmina Burana“ vertont. Verfasst wurden sie von Mönchen, 1803 wurden sie in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern wiederentdeckt.

Sie gelten als eine der wichtigsten Sammlungen der Vagantendichtung. Orff (1895 – 1982) hat sie zu ­einer szenischen Kantate vertont, die am 8. Juni 1937 in der Frankfurter Oper uraufgeführt wurde. Der Marburger Bachchor bringt die „Carmina Burana“ am Samstag um 20 Uhr und Sonntag um 18 Uhr unter der Leitung von Nikolo Sokoli auf die Bühne des Erwin-Piscator-Hauses (EPH). Mitwirkende sind Marina Hermann (Sopran), Joaquín Asiáin (Tenor), Wolfgang Weiß (Bass), Lukas Rommelspacher und Andreas Hering (Klavier) und ein Schlagzeugensemble.

Im Programmheft erscheint der Originaltext mit einer Übersetzung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, vorgenommen von dem Mediävisten Professor Kurt Gärtner.

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