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Marburg wird wieder „Filmstar“

Michael Wulfes dreht neue Doku Marburg wird wieder „Filmstar“

Der in München lebende Filmemacher Michael Wulfes wird zum zweiten Mal in seiner Heimatstadt Marburg einen Film realisieren.

Marburg. Wulfes hat 2005 in der Universitätsstadt die szenische Dokumentation „Der Tag, an dem die Beatles (beinahe) in Marburg waren“ gedreht. In dem Film standen Marburg und Umgebung in den 1960er Jahren im Zentrum. Jetzt werde seine Heimatstadt wieder Filmstar. Er habe grünes Licht für ein Filmprojekt über die deutsch-französische Freundschaft bekommen, die er aus Sicht der Stadt Marburg beleuchten will, wo in den 1960er Jahren die ersten Austausschüler aus Frankreich eintrafen. Unter anderem war auch der heutige französische Staatspräsident Francois Hollande zu einem solchen Austausch in Marburg.

Produziert wird der Film vom Hessischen Rundfunk und dem Kultursender Arte. Vielleicht werde sich auch der Saarländische Rundfunk beteiligen, so Wulfes. Der 64-jährige Regisseur will Mitte März bis Ende April in und um Marburg, sowie in Kiel, Paris und Avignon drehen. Recherchiert und fündig geworden ist er im September unter anderem im OP-Archiv. „Nach wie vor suche ich immer noch ein, zwei gute Geschichten über diesen Schüler- und Jugendaustausch und Marburger, die diese vor der Kamera erzählen können. Und dazu ohne Ende Fotos oder bewegtes Filmmaterial zum Thema aus der Zeit“, teilte Wulfes mit.

Hinweise zu Geschichten und Bildern rund um den Austausch in den 1960er Jahren nimmt Michael Wulfes per Mail unter wulfes2@t-online entgegen.

von Uwe Badouin

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