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„Marburg war wieder super“

Konzert: Mark Forster „Marburg war wieder super“

Im nahezu ausverkauften KFZ erlebten knapp 270 Besucher ein Konzert des deutschen Singer-Songwriters Mark Forster.

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Zum Greifen nahe präsentierte sich der Popmusiker Mark Forster im KFZ. Beim Titel „Auf dem Weg“ ging das Publikum gemeinsam mit dem Star in die Hocke, um dann gemeinsam aufzuspringen.Foto: Jürgen Jacob

Marburg. Mit seiner Single „Auf dem Weg“ machte sich Mark Forster schon 2012 einem eher handverlesenen Publikum bekannt. Aber spätestens seit dem Song „Einer dieser Steine“, den er mit dem Rapper Sido einspielte, und dem Titel „Au revoir“, der im Sommer 2014 auch in der Fassung „Au revoir, Maracana“ zu einer Hymne der Fußball-Weltmeisterschaft wurde, ist er auch einem breiteren Publikum bekannt. Entsprechend voll war es am Dienstag im KFZ.

Zu Marburg und der Region hat der gebürtige Pfälzer ohnehin gute Beziehungen: Seine Familie ist seit mehr als zehn Jahren mit einer Familie aus Cappel befreundet, und so wurden nach dem Konzert Urlaubsbilder aus dem Jahr 2000 ausgetauscht. Zudem arbeitete sein Vater einige Zeit bei einem großen Automobilzulieferer in Dautphetal und auch ihre Instrumente beziehen Mark Forster und seine Bandmitglieder größtenteils über ein Wehrdaer Musikhaus.

„Vor zwei Jahren waren wir schon mal hier und es war toll, aber heute war es noch mal emotionaler“, erklärte Mark Forster nach dem Konzert im Gespräch mit der OP. „Das intimste und naheste Konzert der Tournee“ hatte er schon bei der Begrüßung angekündigt. Denn wie im KFZ gewohnt, waren Musiker und Publikum in Greifweite. Schon beim ersten Lied „Flash mich“ sprang der Funke über, das Publikum war sofort hingerissen. Auch verwundert es nicht, dass viele Fans die meisten Texte mitsingen konnten. Bereits bevor Mark Forster die Bühne betrat, brachte sein Keyboarder Daniel Nitt mit seinen eigenen englischsprachigen Liedern das Publikum zum Schwitzen. Gemeinsam mit Christopher Noodt (Bass, Keyboards), Sönke Rust (Gitarre, Bass) und Rainer Kallas (Schlagzeug) bot Nitt dann den umfangreichen Klangteppich für Mark Forsters Lieder.

In gut 90 Minuten präsentierte der in Berlin lebende Singer-Songwriter nicht nur die aktuellen Songs des „Bauch und Kopf“-Albums, sondern auch Stücke des ersten Longplayers „Karton“.

Mal mit kräftigen Bässen und heftigen Schlagzeug-Rhythmen, mal eher leise und solo am Klavier beim Stück „Oh Love“ oder alle fünf Musiker a-cappella bei der Zugabe „Ich trink auf dich“: Mark Forster und seine Band boten populäre Songwriter-Musik auf allerhöchstem Niveau.

„Er ist halt ein echter Entertainer und hat eine sehr groovige Stimme“, meinte Simon Steinhoff aus Marburg. Auch Steffi Wenz aus Cappel war von dem sehr nahen Konzert begeistert: „Man ist mittendrin und merkt, dass Mark Forster mit ganzem Herzen dabei ist.“ „Phänomenal“, urteilte Jenny Seidler aus Gießen nach dem Konzert und ihre Freundin Annika Schlecht ergänzt: „Das Konzert war sehr persönlich, einfach echt.“

von Jürgen Jacob

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