Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regen

Navigation:
„Man muss auch einmal aufhören können“

Peter Radestock „Man muss auch einmal aufhören können“

Drei Jahre nach der Eröffnung verabschiedet sich der Marburger Regisseur und Schauspieler Peter Radestock von seiner „kleinen Komödie“ im Hofgut Vino Nobile im Stadtteil Marbach.

Voriger Artikel
Herzerfrischende Romantik
Nächster Artikel
Große Dame der kleinen Geschichten

Peter Radestock.
Archivfoto: Uwe Badouin

Marburg. Der langjährige Oberspielleiter am Hessischen Landestheater Marburg hatte die kleine Bühne im Herbst 2010 eröffnet und seither regelmäßig mit Ein- und Zwei-Personen-Stücken bespielt. Meist waren es Komödien, denn Radestock mag es, seine Zuschauer zum lachen zu bringen.

„Man muss auch mal aufhören können, man muss langsam seine Grenzen kennen“, sagte der 68-Jährige über seinen Entschluss. „Es waren drei wunderschöne Jahre, jetzt ist aber gut.“

Seine „kleine Komödie“ sei nur mit großem Aufwand zu betreiben, da er fast alles alleine mache - und zuletzt habe auch der Besucherzuspruch etwas nachgelassen, erklärte Radestock.

Peter Radestock verabschiedet sich mit einer Komödie und einem Blick hinter die Kulissen des Theaters von seinen vielen Marburger Fans: Das Theater-Solo „Die Sternstunde des Josef Bieder“ von Eberhard Streul und Otto Schenk , ist am 26. Oktober und letztmals am 8. November zu sehen. „Damit beendet Radestocks kleine Komödie ihr Dasein“, so der Schauspieler. „Danach können wir noch ein wenig zusammensitzen, einen Wein trinken, über das Theater und die Politik plaudern.“Zudem hat Radestock für den 22. und 23. November noch einmal „die Bürger + der Gorr“ eingeladen.

Langweilig wird Radestock aber nicht. Gerade hat er in München kleine Szenen für die „Grünwald - Freitags-Comedy“ gedreht. Zudem steckt er bereits in den Vorplanungen für die nächsten Amöneburger Schlossfestspiele, die wohl auf jeden Fall fortgesetzt werden sollen. Dort ist Peter Radestock als künstlerischer Leiter für nahezu alles zuständig: Von der Auswahl des Stückes über die Auswahl des Ensembles und die Regie bis hin zu den Requisiten.

Karten für die Abschiedsvorstellungen in „Radestocks kleiner Komödie“ gibt es unter der Rufnummer 06424/921991 und per Mail unter radestocks-kleine-komoedie@arcor.de

von Uwe Badouin

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr