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Magier zaubert mystische Minuten

Sebastian Nicolas in der Waggonhalle Magier zaubert mystische Minuten

Zum Abschluss des diesjährigen Wintervarietés trat der Magier Sebastian Nicolas in der Marburger Waggonhalle auf. 2012 hatte er dort schon das Publikum im Programm des Frühlingsvarietés begeistert.

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Magische Hände, charmantes Lächeln: der Zauberer Sebastian Nicolas mit Masja Raab, einer FReiwilligen aus dem Publikum.

Quelle: Schwarzwäller

Marburg. „Mystical Minutes“ - mystische Minuten - bekommen die Zuschauer am Montag versprochen. Von einem Mann, der gerade einmal 28 Jahre alt ist und schon zu den besten Zauberkünstlern der Welt gezählt wird. 2009 wurde er in Paris mit dem „Mandrake d’Or“ ausgezeichnet - einem Preis, den auch schon Größen wie David Copperfield oder Siegfried und Roy erhalten haben. Und im selben Jahr erzauberte er sich beim FISM Weltkongress der Magier den Titel des Vize-Weltmeisters. Als er beim Frühlingsvarieté der Waggonhalle 2012 auftrat, waren die Marburger bereits hingerissen von seiner Kunst.

Dass am Beginn seiner Show Uhren verschwinden und wieder auftauchen, kommt nicht von ungefähr: Sebastian Nicolas möchte die Zuschauer mitnehmen auf eine Zeit-Reise. Zurück zu den alten Großmeistern der Magie soll es gehen, denn die haben es ihm angetan. Die und die Tradition der „Manipulation“ - so benannt nach dem lateinischen Ursprung des Begriffes, der sich auf die Hände bezieht. Schneller als irgendjemand gucken kann, wandern ganze Kartenspiele von einer Hand in die andere, Pingpong-Bälle lösen sich in Luft auf und für seine Variante des Hütchenspiels braucht Nicolas nur einen einzigen Becher.

Natürlich wird auch das Publikum einbezogen. Die Ringe von zwei Zuschauerinnen wechseln über den Umweg einer kleinen Schachtel den Besitzer und der Titel eines willkürlich ausgewählten Gedichts aus einem Buch steht plötzlich auf einer Schiefertafel, während die entsprechende Seite sich in einem zuvor leeren Umschlag befindet. Große Augen und Kopfschütteln im Publikum: Wie hat er das nur gemacht? Die hat Sebastian Nicolas übrigens auch seinem Großvater gestellt, der ihn für die Magie begeistert hat, wie er erzählt. Die charmante Antwort: „sehr gut“.

Charmant ist auch die Art und Weise, mit der Nicolas seine Kunststücke präsentiert. Wenn ihm eine junge Dame gegenübersteht und er sie bittet, ihm ihre Gedanken bezüglich des von ihr gewählten Gedichts zu schicken, scherzt er: „Das ist sehr nett von Ihnen, aber es geht jetzt wirklich nur um das Gedicht.“ Das kommt beim Publikum an und auch Zaubererkollege Juno aus Marburg war voll des Lobes für Sebastian Nicolas: „einfach großartig“, sagte er nach der Vorstellung.

Horst Lohr, wie Juno mit bürgerlichem Namen heißt, zeichnet für die Gestaltung der Varieté-Programme verantwortlich und war nicht nur von seinem jungen Kollegen begeistert, sondern auch von der Resonanz auf die Veranstaltungen der vergangenen vier Wochen. Sowohl das Varieté mit seinen Vorstellungen wie auch das Rahmenprogramm seien sehr gut gelaufen, bestätigt auch Matze Schmidt.

von Nadja Schwarzwäller

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