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„MaNo“-Festival will die Stadt rocken

20. Marburg-Northampton-Festival „MaNo“-Festival will die Stadt rocken

Das 20. Marburg-Northampton-Festival steht vor der Tür. Längst ist das ehrenamtlich organisierte Festival die größte ­Marburger Städte-Partnerschaftsaktion.

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Eine von 77 Bands: „The Red Triangle Circus Gang“ aus Northampton treten beim „MaNo“-­Festival auf.

Quelle: Veranstalter

Marburg. Es ist wieder einmal ein Riesenprogramm, das das Organisationsteam um Jan Thiede in Zusammenarbeit mit den 15 beteiligten Marburger Clubs organisiert hat: Alleine acht Bands kommen aus den Marburger Partnerstädten zu der 20. Auflage des „MaNo“-Festivals: „il.y.a!“ (Noisy Folk) und „Vol(U)teS“ (Rock) aus Poitiers, Julie & The Diamond (Acoustic) und „Ethnotrip“ (Weltmusik/Folk/Traditional) aus Maribor, „Sonne Ost“ (Punk-Rock) aus Eisenach sowie „The Red Triangle Circus Gang“ (Gypsy-Jazz, Latin, Rock‘n‘Roll) und „King‘s Gambit“ (Folk Beat) aus Northampton. Den weitesten Weg hat die Jazz-Blues-Electronic-Band „T.H.V.“. Sie reist aus der tunesischen Universitätsstadt Sfax an.

Das 20. Marburg-Northampton-Festival steht vor der Tür. Längst ist das ehrenamtlich organisierte Festival die größte ­Marburger Städte-Partnerschaftsaktion.

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Zu hören sind alle acht Gastbands traditionell beim Eröffnungskonzert. Das findet am Donnerstag, 12. März, ab 18 Uhr in der Waggonhalle statt. Am Freitag und Samstag, 13. und 14. März, greifen auch die 69 heimischen Bands ins Geschehen ein. Gespielt wird in 15 Music-Clubs überall in der Innenstadt – vom Café Trauma im Norden bis zur Musikkneipe Clou im Süden.

Zu hören ist das ganze Spektrum zeitgenössischer Musik: Rock, Punk, Electronic, Jazz, Pop, Folk, Singer-Songwriter und, und, und... In jedem Club können Besucher einen Tagespass für nur fünf Euro kaufen. Mit dem Tagespass erhält man am jeweiligen Abend Zutritt zu allen teilnehmenden Clubs. Danach wird gepilgert auf der Suche nach guter, handgemachter Musik.

Möglich ist der niedrige Eintrittspreis nur durch eine weitere Besonderheit dieses inzwischen ungemein populären Festivals: Nicht nur die extrem aufwendige Organisation ist ehrenamtlich, auch alle Bands verzichten auf Gagen. Zudem werden die Gastmusiker nicht wie große Stars in Hotels anonym untergebracht: Die Gäste werden alle privat untergebracht und bekommen persönliche Begleiter für das Wochenende.

Festivals sorgen für Austausch unter Musikern

„So entsteht für sie die Möglichkeit, nicht nur den musikalischen, sondern auch andere kulturelle Aspekte Marburgs kennenzulernen, bevor es abends auf die Bühne geht“, erklärt das Organisationsteam. Es passiert – nahezu ohne öffentliche Zuschüsse – genau das, wovon Politiker immer reden: Es entstehen enge Kontakte zwischen Musikern aus verschiedenen europäischen und einem nordafrikanischen Land.

Das Organisationsteam kann stolz sein auf das bislang Erreichte: Das „MaNo“-Festival ist in den 20 Jahren seines Bestehens zu einem Klassiker der lokalen Musikszene avanciert, die ihren festen Platz in der Kulturlandschaft der Universitätsstadt hat. Darüber hinaus schickt das „MaNo“-Team jedes Jahr heimische Bands zu den „MaNo“-Partnerfestivals: dem Twinfest in Northampton und Les Expressifs in Poitiers.

Wer wissen will, wer wann und wo spielt, der sollte auf die Programmflyer achten, die an vielen Orten in Marburg ausliegen. Weitere Infos gibt es im Internet auf www.mano-festival.de.

von Uwe Badouin

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